Wirtschaftskrise: Vodafone will in Deutschland sparen

Wirtschaft & Firmen Die Wirtschaftskrise geht auch an Mobilfunkanbietern nicht vorbei - dies musste nun der britische Anbieter Vodafone feststellen. Als Reaktion auf die aktuell schwierige Wirtschaftslage wird das Unternehmen Stellen reduzieren. Wie Friedrich Joussen, Chef von Vodafone Deutschland im Gespräch mit dem 'Manager Magazin' erklärte, sollen dabei auch in Deutschland stellen reduziert werden. "Vakante Stellen werden derzeit nicht automatisch wieder besetzt", so Joussen. Damit schaffe sich das Unternehmen einen dringend notwendigen Risikopuffer.

Im Rahmen der Eingliederung der Festnetztochter Arcor müssten sich die derzeit 15.000 Vodafone-Mitarbeiter in Deutschland keine Sorgen machen, da es während dieser Zeit keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde, stellte Joussen klar. Auch bei den Einsparungen sieht man sich auf einem guten Weg.

Durch die Zusammenlegung der Festnetz- und Mobilfunksparte will Vodafone nun sogar mehr als die zuvor eingeplanten 50 Millionen Euro einsparen. "Das haben wir bereits erreicht. Ich gehe nun davon aus, dass wir das verdoppeln können, also 100 Millionen Euro an Synergien auf mittlere Sicht heben werden", erklärte er.
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