Nach Protest: Facebook zieht geänderte AGB zurück

Social Media Bereits am 4. Februar hat das soziale Netzwerk Facebook seine Nutzungsbedingungen geändert. Nachdem die Änderungen am gestrigen Dienstag bekannt wurden, riefen die Nutzer der Plattform zum Boykott auf - mit Erfolg. Wie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg nun erklärte, wird das Unternehmen nach heftigen Protesten wieder zu seinen ursprünglichen Geschäftsbedingungen zurückkehren. Aktuell arbeitet man an einer weiteren Neugestaltung der Geschäftsbedingungen, die dann jedoch etwas entschärfter ausfallen dürfte.

Eigentlich, so erklärte Zuckerberg, wollte man bei Facebook Anfang Februar die Geschäftsbedingungen deutlich vereinfachen. Statt zahlreichen Dokumenten, welche "umrissen, was Nutzer auf Facebook tun dürfen und was nicht", sollten alle Informationen zentral eingesehen werden können.

Gleichzeitig hatte sich Facebook mit den neuen AGB jedoch auch die uneingeschränkte Nutzung aller Fotos, Videos und Texte seiner Mitglieder gesichert. Wie aus den geänderten Nutzungsbedingungen hervorging, sollten die Inhalte der Nutzer dabei auch für kommerzielle Nutzung und Werbung verwendet werden.

Wie Zuckerberg erklärte, wollte man mit den Änderungen jedoch lediglich dafür sorgen, dass Statusmeldungen, Bilder, Texte und weitere Inhalte der Nutzer auch dann noch für deren Freunde auf Facebook verfügbar sind, wenn sie ihr Profil auf dem sozialen Netzwerk löschen.
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Metras Aktienkurs in Euro
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!