Spiele-Publisher Midway muss Insolvenz beantragen

Wirtschaft & Firmen Der Spiele-Publisher Midway Games hat mitgeteilt, dass man zahlungsunfähig ist und Gläubigerschutz beantragen musste. Nach einem Besitzerwechsel konnten die Schulden nicht mehr beglichen werden. So hatte der Investor Sumner Redstone im Dezember 2008 seinen 87-prozentigen Anteil an Midway an Mark Thomas verkauft. Er erhielt dafür 100.000 US-Dollar und Übergab die Schulden in Höhe von 70 Millionen US-Dollar. Insgesamt schuldet der Publisher den Besitzern der Unternehmensbürgschaften 150 Millionen US-Dollar.

Da kein neuer Kreditgeber gefunden werden konnte, erklärte Midway Games am 12. Februar seine Zahlungsunfähigkeit. Der Chef des Unternehmens, Matt Booty, erklärte, dass es zwar eine schwierige aber dennoch notwendige Entscheidung gewesen sei. Er betonte, dass sein Unternehmen ein gesundes Fundament besitzt und sich die Umsätze im vierten Quartal 2008 positiv entwickelten.

Midway ist unter anderem für das Spiel "Mortal Kombat" bekannt. Der neueste Teil, "Mortal Kombat vs. DC Universe", verkaufte sich bereits über eine Million Mal. Der Geschäftsbetrieb soll vorerst wie gewohnt fortgesetzt werden. Um Kosten zu senken wurden bereits 25 Prozent der Beschäftigten entlassen. Zudem wurde ein Entwicklerstudio in Texas geschlossen.
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