Prozessormarkt schrumpft, AMD ist großer Verlierer

Wirtschaft & Firmen Laut einer Studie der Marktforscher von IDC sind die Verkaufszahlen von Mikroprozessoren im vierten Quartal 2008 so stark eingebrochen wie noch nie. Im Vergleich zum dritten Quartal wurden 17 Prozent weniger Prozessoren verkauft. Zu den großen Verlierern gehört der Chiphersteller AMD. Im Desktop-Bereich sieht es noch nicht ganz so düster aus. Hier konnte Intel lediglich 0,4 Prozentpunkte zulegen (73,9 Prozent) - AMD verbucht die restlichen 26 Prozent für sich. Bei den Servern dagegegen legte Intel um deutliche 2,5 Prozent zu und weist einen Marktanteil von 88,1 Prozent auf. AMD kommt auf 11,9 Prozent.

Besonders schlimm wird es erst bei den Notebooks und Netbooks. Hier konnte Intel seinen Marktanteil um 1,7 Prozentpunkte auf 89,1 Prozent steigern. VIA lieferte immerhin 0,7 Prozent aller mobilen Prozessoren aus. Für AMD bleibt nicht sehr viel übrig: Der Marktanteil betrug im vierten Quartal 2008 10,2 Prozent.

Die Entwicklung auf dem Notebook-Markt ist für AMD kritisch, da inzwischen mehr mobile Rechner als Desktop-PCs verkauft werden. Auch der Server-Markt kann AMD nicht retten. Zwar sind die Prozessoren deutlich teurer, doch mit 5 Prozent machen sie nur einen kleinen Anteil am gesamten Prozessormarkt aus.

Dass Netbooks immer mehr an Bedeutung gewinnen, zeigen auch die Zahlen von IDC. Demnach wäre der Prozessormarkt im Jahresvergleich nicht nur um 11,4 Prozent gechrumpft, sondern um stolze 21,6 Prozent. Die Netbook-Prozessoren von Intel und VIA haben dies aber verhindert.
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