Sicheres Internet: 1&1 geht gegen Bot-Netze vor

Hacker Anlässlich des Safer Internet Day 2009 hat die 1&1 Internet AG eine Initiative gegen Bot-Netze gestartet. Anhand eigener Beobachtungen, Informationen von Behörden sowie Hinweisen Dritter ermittelt 1&1 PCs, die mit Viren oder so genannten Trojanern infiziert sind.

Das Unternehmen informiert die betroffenen Internet-Nutzer über die Bedrohung und gibt ihnen Hinweise zur Beseitigung der Schadsoftware.

Bot-Netze stellen eine massive Bedrohung der Privatsphäre sowie ein Einfallstor für Kriminalität dar. Dazu werden Rechner von Internet-Nutzern mit einem Virus oder Trojaner infiziert, der sie zum Teil eines weltweiten Netzwerks macht. Sie dienen meist zum Versand von Spam-Nachrichten, Angriffen auf Rechnersysteme oder der Verbreitung weiterer Schadsoftware. Nach Einschätzungen des Bundeskriminalamts werden täglich eine halbe Million PCs von entsprechenden Angriffen bedroht.


Bereits vor einigen Monaten hat die für die Bekämpfung von Internet-Missbrauch zuständige Abuse-Abteilung von 1&1 begonnen, gezielt verschiedene Quellen nach Hinweisen auf infizierte PCs auszuwerten. Dazu nutzt der Provider eigene so genannte "Honeypot"-Systeme, die gezielt versuchen, entsprechend verseuchte PCs zu identifizieren. Daneben erhält 1&1 jeden Monat mehrere Tausend Hinweise von Behörden wie dem BKA, Landeskriminalämtern oder dem Referat CERT-Bund im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), mit dem die 1&1-Abuse-Abteilung eng zusammen arbeitet. Diese Informationen werden geprüft und betroffene 1&1-Kunden anschließend mit einem entsprechenden Hinweis angeschrieben.

"Wir haben in einem ersten Testlauf gezielt einzelne Kunden zunächst per E-Mail informiert und waren von der Resonanz positiv überrascht", erläutert Robert Hoffmann, 1&1 Vorstandssprecher. "Mehr als 90 Prozent der betroffenen Nutzer haben die Bedrohung in Folge abgestellt. Mit den übrigen Anwendern werden wir uns noch einmal gesondert in Verbindung setzen." Als Ergebnis dieses Testlaufs werden nun alle infizierten Nutzer regelmäßig gezielt informiert.
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Pah! Die Idee ist ja super, aber so wie ich 1&1 kenne, knüpfen die direkt irgend ein Virenscanner-Abo daran. Das sind die wahren Verbrecher! Ahnungslose Kunden werden die wieder irgendetwas aufschwatzen.... Ansatz ist gut, aber ich zweifel an dem "reinen guten WIllen" von 1&1!
 
@Uunattended: wird dir sowieso bei jedem vertragsabschluss als supersonderangebot noch aufs auge gedrückt -.-
 
@Uunattended: Du scheinst ja frustrierter 1&1-Kunde und gleichzeitig Mitarbeiter zu sein, wenn du das alles so genau weißt. Die Hand, die einen füttert, beißt man nicht! Meckern kann man auch intelligenter, aber bitte nicht hier. Konstruktive Kritik wird gern gesehen, aber kein motzen, mein kleiner Troll.
 
@rudi02: Emmm... ja, genau. Also mit dem frustierten (ex-)Kunden hast du Recht... in meinen 3 Jahre Selbstständigkeit hatte ich auch mit meinen Kunden ärger mit 1&1 (man merke: _reproduktion_). Das mit dem Mitarbeiter kann ich nicht bestätigen... bin normaler Admin einer normalen Firma. Zum Thema Troll: Ich gebe zu, ich habe mich etwas anti-1&1 ausgedrückt, aber wenn du meinen Beitrag kristisierst, müsstest du hier wirklich _jeden_ kritisieren... in dem Sinne.... frieden..
 
[re:4] ~LN~ am 10.02.09 16:52 Uhr
(-1
@Uunattended: dir sind Botnetze scheinbar lieber als so ein paar unverbesserliche Kunden denen man zur Not auch mit Gewalt einen AV aufdrücken muss ? gehörst du etwa zu den Kriminellen ?


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