Firefox-Entwickler: Operas Klage gegen MS ist falsch

Browser Microsoft sollte nicht gezwungen werden, den Open Source-Browser Firefox auf Windows-Installations-Medien mit auszuliefern. Diese Ansicht äußerte Mike Connor aus dem Entwickler-Team des Browsers gegenüber der 'PCPro'. Er kritisierte damit den Versuch des norwegischen Herstellers Opera, über die Wettbewerbsbehörde der Europäischen Union eine entsprechende Option bei der Windows-Installation durchzudrücken. Opera ist hier der Meinung, der Nutzer sollte wählen können, welchen Browser er zuerst eingerichtet haben möchte.

Wie der Browser-Hersteller gegenüber der EU-Kommission ausführte, behindere die Koppelung des Internet Explorers an Windows den Wettbewerb. Über die Dominanz bei Betriebssystemen verankere Microsoft auch den Internet Explorer bei den Nutzern, ohne dass diese eine gleichberechtigte Alternative angeboten bekämen.

Diese Darstellung Operas sei aber vermutlich falsch, so Connor. "Es ist nur eine Behauptung, dass die Koppelung zu Marktanteilen führt. Ich weiß nicht, wie man diese mit reinem Gewissen aufstellen kann", sagte er und verwies auf den schnell gestiegenen Marktanteil des Firefox, der weltweit inzwischen bei rund 20 Prozent liegt.

"Wenn die Menschen von Alternativen wissen, kommt man nicht in die Situation, dass ein Monopol entsteht", führte der Entwickler weiter aus. "Man muss nur ein merklich besseres Produkt anbieten, als den Internet Explorer."

Das sei Opera im Gegensatz zu Mozilla aber bisher nicht gelungen. Laut Connor sei der Browser aus Norwegen für viele normale Nutzer zu kompliziert. "Nach dem, was ich zu hören bekomme, halten ihn viele für einen nicht einfach genug bedienbaren Geek-Browser", erläuterte er, auch wenn es durch die letzten Überarbeitungen der Nutzeroberfläche inzwischen Fortschritte in die richtige Richtung gebe.
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