Panasonic streicht 15.000 Stellen & schließt 27 Werke

Wirtschaft & Firmen Der in Japan ansässige Elektronikhersteller Panasonic hat im letzten Quartal einen Verlust über 547 Millionen Euro erwirtschaftet. Als Folge kündigte das Unternehmen Massenentlassungen an.

Vor allem die stärker werdende Landeswährung sowie die Wirtschaftskrise haben zu der negativen Entwicklung geführt, erklärte Panasonic Director Makoto Uenoyama. Im Vorjahresquartal konnte das Unternehmen noch einen Gewinn von knapp einer Milliarde Euro einfahren.


Insgesamt sollen nun 15.000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Bis März 2010 will man dieses Ziel erreicht haben. Zudem werden 27 Fabriken mit sofortiger Wirkung geschlossen - 13 davon befinden sich in Japan. Weiterhin werden die Gehälter der Führungskräfte um 10 bis 20 Prozent herabgesetzt. Ende 2008 waren bei Panasonic über 307.000 Menschen beschäftigt.

Der Finanzchef des Unternehmens sagte, dass man sich schneller erholen muss als die anderen. Außerdem soll die Umsatzprognose von 10 Billionen Yen für das nächste Geschäftsjahr gehalten werden. Erst vor einem Monat hatte Panasonic die Mehrheit an Sanyo Electric für umgerechnet 6,9 Milliarden Euro übernommen.
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Im TV, Radio od. Tageszeitung hört man nie sowas, nur von den Autozulieferer und Banken, aber das es den großen Hardwareherstellern auch schlecht geht...
 
@mschatz: die leute werden mit so wenig infos wie nur möglich abgespeist, sonst werden sie noch ihren (x) falsch machen, oder noch schlimmer, sie werden auf die strasse gehen :) mfg
 
@mschatz: Nun ja in Deutschland wird nicht viel an dieser Elektronik hergestellt, so betrifft das mehr den asiatische Raum. Von Qimondas Insolvenz war sehr wohl etwas in den Nachrichten.
 
@herby53: Ja stimmt, hast recht. Sorry...
 
Die geben aber richtig gas... Tut mir leid für die Leute aber auch für die IT... =(


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