US-Chiphersteller SanDisk meldet Milliardenverlust

Wirtschaft & Firmen Bereits am gestrigen Montag musste der amerikanische Speicherhersteller SanDisk ein deutliches Minus für das vierte Quartal 2008 ausweisen. Schuld daran ist unter anderem die sinkende Nachfrage durch die Rezession. Wie ein SanDisk-Sprecher bekannt gab, musste man nach einem Gewinn von 105,9 Millionen US-Dollar im vierten Quartal 2007 nun einen Verlust von 1,86 Milliarden US-Dollar während der letzten drei Monate des vergangenen Jahres hinnehmen. Der Verlust je Aktie beläuft sich auf 8,25 US-Dollar.

Auch was den Umsatz angeht, musste SanDisk zwischen Oktober und Dezember ein dickes Minus hinnehmen. Dieser brach im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent auf 863,9 Millionen US-Dollar ein, lag damit jedoch noch über den bisherigen Erwartungen des Unternehmens.

Neben der durch die Rezession bedingten schwachen Nachfrage machte SanDisk auch hohe Goodwill-Abschreibungen für die Verluste verantwortlich. Unter Goodwill versteht man eine zusätzliche Summe, die ein Unternehmen bei einer Übernahme bereit ist zu zahlen. Dieser Mehrpreis wird nach Bilanzierungsvorschriften in den Folgejahren der Übernahme abgeschrieben.
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