Sonys E-Book-Reader ab 11. März in Deutschland

Peripherie & Multimedia Der japanische Elektronikkonzern Sony bringt seinen E-Book-Reader PRS-505 am 11. März in Deutschland auf den Markt. Der Verkaufsstart erfolgt anlässlich der Leipziger Buchmesse, teilte das Unternehmen mit.

Beim Vertrieb des Gerätes arbeite man eng mit dem Buchhandel zusammen, so Martin Winkler, Marketing Director von Sony Deutschland. "Wir freuen uns, mit dem deutschen Buchhandel einen kompetenten Partner gewonnen zu haben, der zukünftig den Reader und die entsprechenden Inhalte in Form von E-Books anbieten wird", sagte er.

Jeder Buchhändler kann den Reader und E-Books im EPUB-Format von Sony Deutschlands Großhandelspartner Libri beziehen. Als strategischen Partner wählte der Hersteller allerdings die Kette Thalia. Diese wird das Produkt zum Verkaufsstart bundesweit in ihren 230 Filialen anbieten.


Bereits zur Markteinführung soll ein großes Angebot an elektronischen Büchern mit Fokus auf Belletristik und Sachtiteln zur Verfügung stehen, so Sony. Einige tausend Titel verspricht das Unternehmen, darunter auch einige erstmals im elektronischen Format.

Zum Portfolio gehören unter anderem "Die Tore der Welt" von Ken Follett, "Eragon. Die Weisheit des Feuers" von Christopher Paolini, "Schweigeminute" von Siegfried Lenz, "Der Chinese" von Henning Mankell, "Das große Bewerbungshandbuch" von Christian Püttjer und "Liebe Dich selbst" von Eva-Maria Zurhorst.


Käufer des PRS-505 können nach dem Erwerb direkt mit dem Lesen beginnen: "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer und "Querschläger" von Silvia Roth sind bereits vorinstalliert. Im Lieferumfang enthalten sind ebenfalls Leseproben von Helmut Schmidts "Außer Dienst" oder "Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise" von Richard D. Precht sowie weitere Auszüge aus aktuellen Bestsellern.

Der 260 Gramm schwere Reader verfügt über ein 6 Zoll messendes ePaper-Display. Die Speicherkapazität liegt intern bei 192 Megabyte und kann mit einem Memory Stick auf bis zu 16 Gigabyte erweitert werden. Eine Akku-Ladung soll für fast 6.800 Seitenumschläge reichen, das sind circa 12 Romane.

Neben dem EPUB-Format werden PDF-, Word-, TXT- und RTF-Dokumente unterstützt. Auch Musikdateien in MP3 und AAC sowie Bilder in JPG, GIF, PNG und BMP lassen sich wiedergeben. Der Verkaufspreis wird bei 299 Euro liegen.
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Die breite Masse wird keine 300 Euro für einen Reader ausgeben. Was mir gefallen würde wäre das Gerät Gratis bei einem gleichzeitigem Abschluss eines 2 Jahres Abos einer Tageszeitung oder eines Magazins in E-Book Format. Mit zB einem Abo für die Bravo inkl. dem Reader würde man viele Teenager bekommen, oder 2 Jahre Bild als E-Book mit dem Kostenlosen Reader. Als "Kurzmalzwischendurch Lesemaschine" konkurieren Sie mit den Netbooks und als Reader für Bücher sind sie Chancenlos gegen die Printausgabe und der Markt ist zu klein.Das Argument mit der riesigen Laufzeit gegen ein Netbook ist wirkungslos, da kaum jemand 12 Romane liest bevor eine Steckdose kommt, da reichen die 6 std. des eee-pc locker aus
 
@IT-Maus: Genau, für 300 Euro hole ich mir ein Netbook und kann darauf dann noch einiges mehr erledigen.
 
@JTR: warum nur immer die gleichen aussagen mit den gleichen antworten. wenn du ein netbook wie ein buch verwenden würdest dann brauchst du erstens ganz fix ne brille und kopfscherztabletten und weiterhin etwas gegen die schmerzen im arm denn das netbook wie ein buch zu halten ist bestimmt die hölle wenn man es stundenlang macht. die reader sind noch teuer aber biiiiitte seht doch mal ein, dass sie nicht durch ein netbook, ein iphone oder sowas zu ersetzen ist. zumindest wenn man ein richtiger leser ist.
 
@Matico: Über die Haltung eines Netbooks lässt sich streiten, obs einem gefällt, oder nicht. Aber wo zum Henker braucht man dafür eine Brille? Kennst nicht die Funktion Vergrößerte Darstellung? Foxit-Reader, Adobe Acrobat-Reader, und alle anderen PDF-Reader sind damit ausgestattet. Sehr nützlich, wenn man dann die Größe auf 150 - 200% einstellt, wird man wohl sehr gut lesen können, am Netbook, oder?... :-)
 
@HardAttax: Es geht ums ePaper-Display. Das ist kein Vergleich zu normalen TFTs.


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