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Montag, 02. Februar 2009
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Nokia darf Mail-Verkehr der Mitarbeiter überwachen
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 Laut einem Bericht der finnischen Zeitung 'Helsingin Sanomat' hat der Handyhersteller Nokia von der Regierung Überwachungsrechte für die E-Mails der Mitarbeiter verlangt. Anderenfalls drohte Nokia mit dem Abzug des Unternehmens aus Finnland.
Die Zeitung beruft sich auf politische Kreise. Demnach soll die Regierung die Gesetzesinitiative eingeleitet haben. Damit gibt man dem Druck von Nokia nach, immerhin hängen über 16.000 Arbeitsplätze an dem Konzern und auch die fehlenden Steuereinnahmen würden sich deutlich bemerkbar machen.
Bereits im Jahr 2005 soll Nokia die Rechte zur Überwachung der Mitarbeiter gefordert haben. Das Unternehmen vermutete, dass ein Mitarbeiter Geschäftsgeheimnisse an den chinesischen Konkurrenten Huawei verraten hat. Auf legale Weise konnte dies allerdings nicht bestätigt werden, weshalb man mit der massiven Lobbyarbeit begann.
Laut einem von der Helsingin Sanomat befragtem Beteiligten am Gesetzesentwurf hat Nokia "sehr heftigen Druck" ausgeübt. Die Botschaft soll eindeutig gewesen sein: Geht das Gesetz nicht durch, wird Nokia Finnland verlassen. Datenschützer kritisieren das Gesetz. Es würde Arbeitgebern und anderen Institutionen das Recht geben, den Mail-Verkehr in ihren eigenen Netzen zu überwachen.
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von am 02.02.09 um 12:05 Uhr |
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 | ein neue Moderne art der Erpressung..... |
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[re:1] |
von am 02.02.09 um 12:07 Uhr |
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@simonschmitz:
Modern ja, neu allerdings schon lange nicht... das machen die konzerne schon seit jahren. |
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[re:2] |
von am 02.02.09 um 12:20 Uhr |
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@simonschmitz: Super Nokia, super Finnland, so kann man seine Ziele schön öffentlich auch durchsetzten, mal sehn wer es ihnen hierzulande gleich tut..., das ist doch einfach alles krank! Nicht das Nokia schon genug in den Medien negativ aufgefallen ist, nun auch noch sowas. Ein erneuter Boykott an diesen Hersteller ist jedem zu empfehlen! |
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[re:3] |
von am 03.02.09 um 00:50 Uhr |
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@moremax:Wieso erneut??? Für mich ist Nokia gestorben, und zwar für Immer! Boykotts sollten solange gelten, bis die Firma Ihre Fehler einsieht und korrigiert. Sowas habe ich noch nicht gesehen und erwarte es auch nicht wirklich. Woraus folgt: Nokia ist für mich gestorben... |
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[o2] |
von am 02.02.09 um 12:11 Uhr |
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 | geld regiert die welt. ein trauerspiel ohne gleichen... |
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[o3] |
von am 02.02.09 um 12:12 Uhr |
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 | Ich frage mich wann das erste Unternehmen Auspeitschungen in der Mittagspause genehmigt bekommt. |
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[re:1] |
von am 02.02.09 um 17:39 Uhr |
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@IT-Maus: Amazon UK (siehe News um Weihnachten)... |
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[o4] |
von am 02.02.09 um 12:13 Uhr |
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 | Wenn es noch eines weiteren Beweises bedarf, dass die Politik nichts zu melden hat. Wie kann man sich nur so erpressen lassen!? Schön, dass in diesem Europa ein großer Konzern mehr Rechte hat, als millionen von "ehrlichen" Bürgern... |
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[o5] |
von am 02.02.09 um 12:18 Uhr |
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 | Lobbyismus ist wohl out. Die schwarzen Koffer waren zu teuer, also schwenkt man nun auf vielleicht sogar noch gewinnbringende Erpressung um. |
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[o6] |
von am 02.02.09 um 12:21 Uhr |
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 | Wenn Finnland das durchgehen lässt, dann wär ich dafür das Land gleich komplett aus der EU rauszuwerfen. Solche Sachen müssen von Anfang an mit ganzer Härte bekämpft werden. Generell dürften die Mitarbeiter ja nichts zu befürchten haben, allerdings denke ich, dass man solche Mittel sehr leicht gegen die Mitarbeiter einsetzen kann. "Hr. Oereglom, Sie haben Spam bekommen und missbrauchen damit ihre eMail Adresse der Firma Nokia. 1. Abmahnung. Nochmal und Sie sind gefeuert!" |
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[re:1] |
von am 02.02.09 um 16:21 Uhr |
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@sladaloose: Naja, für den Empfang von Spam kann man eigentlich nix. Den bekommt früher oder später jeder. Da müßte man sich schon privat E-Mails in die Firma schicken lassen. |
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[o7] |
von am 02.02.09 um 12:28 Uhr |
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 | Warscheinlich hat Nokia vorher noch ein schönes Konjunktur Bonbon bekommen um dann direkt ohne auch nur einen Funken schlechten Gewissens, die Regierung zu erpressen. Ich kenne zwar die Gesetzeslage in Finnland nicht, aber seit wann kann ein Konzern Gesetze erpressen??? Ich finde es einfach unglaublich, wie dumm, naiv und leichtfertigt die Politiker mit manchen Dingen umgehen. Merken die nicht, dass der Unmut in der Bevölkerung immer weiter wächst? Wollen die ein zweites 1933? Ich weiß nicht, wie lange sich die Bevölkerung noch folgenlos verarschen lässt... |
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[o8] |
von am 02.02.09 um 12:29 Uhr |
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 | Also wenn besagter Mitarbeiter Geschäftsgeheimnisse über die Firmenadresse an die Konkurrenz mailt, ist er selber schuld wenn er noch erwischt werden sollte.
Anderseits ist es doch lächerlich die Überwachung von Nokia her so zu rechtfertigen, da eben das wohl kaum einer machen würde. |
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[o9] |
von am 02.02.09 um 12:44 Uhr |
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 | Auch in Finnland gilt: EU-Recht > Landesrecht. Ist diese Form der Überwachung durch EU-Recht verboten, kann Finnland es so oft erlauben wie sie lustig sind - es bleibt ungesetzlich. Da es keinen "Nokia-Paragraphen" geben wird, müsste Finnland (und auch die EU) ALLEN Unternehmen diese Überwachungsrechte einräumen. Schäuble sitzt nicht zufällig im Aufsichtsrat / Vorstand von NOKIA? *grübel* |
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von am 02.02.09 um 12:47 Uhr |
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 seid klargeworden ist auf welcher art und weise Nokia das werk in De geschlossen hat wird diese firma von mir mit Konsequenz verachtet und nichtgekauft! jetzt auch noch daas?! Bearbeitet von Pablo am 02.02.09 um 12:50 Uhr. |
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[re:1] |
von am 02.02.09 um 14:30 Uhr |
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@Pablo: sei dir bewusst, dass es in deinem Fall "seit" heißen muss und dass alle Firmen so Scheiße handeln, es kommt oder kam halt bisher nicht raus. |
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von am 02.02.09 um 13:08 Uhr |
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 | Wenn jemand Firmen Interne sachen veraten möchte an die konkurenz dann kann er das auch abend machen im Internet Cafe also was soll der Schwachsinn. Und das sich ne Regierung erpressen läßt ist ja auch mal der Hammer |
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von am 02.02.09 um 13:12 Uhr |
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 | noch ein Grund mehr, sich KEINE Nokia-Handys zuzulegen. |
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[re:1] |
von am 02.02.09 um 13:56 Uhr |
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@TeddyDUS: Meinst Du, andere Firmen sind da besser? Da kannst Du gleich offline gehen. |
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von am 02.02.09 um 13:15 Uhr |
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 | Merkwürdiges Argument. Sind denn Geschäftsgeheimnisse nur über Emailzugänge der Firma auszuplaudern? Das können die Mitarbeiter doch von außerhalb ebenso tun. Ich kaufe seit Bochum ohnehin kein Nokia Handy mehr und es sieht so aus, als würde sich das in Zukunft auch nicht mehr ändern. |
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[re:1] |
von am 02.02.09 um 16:27 Uhr |
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@flink1: Naja, interne Infos aus dem Unternehmen rauszutragen um sie dann später am Privatrechner weiterzugeben dürfte schwierig sein, wenn die IT-Infrastruktur stimmt. Darüberhinaus kauf ich seit meinem 8210 auch kein Nokia mehr. Liegt aber mehr an den Funktionen und der Software als an dem Verhalten des Unternehmens. |
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von am 02.02.09 um 13:17 Uhr |
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 | Ich bin zwar auch nicht für die totale Überwachung von Mitarbeitern, aber man sollte auch mal die andere Seite betrachten. Welcher Mailverkehr findet denn im allgemeinen statt? Richtig, dienstlicher! Und warum sollte es mich stören, wenn meine Arbeitgeber meine dienstlichen Mails einsieht? Ich sehe das mit gemischten Gefühlen, da solche Massnahmen natürlich auch nach hinten losgehen können und falsche Verdachtsmomente durch Fehlinterpretationen von Mails geschaffen werden. Um kriminelle Energien im Unternehmen auszuschalten, halte ich diese Maßnahme allerdings für sinnvoll. |
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von am 02.02.09 um 13:20 Uhr |
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 | Und was wollen sie als nächstes?
Aus diesem Grund verhandelt man nicht mit Terroristen :) |
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von am 02.02.09 um 13:21 Uhr |
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 | mhm, eine EMail ist doch wie eine Postkarte und unterliegt nicht dem Postgeheimnis. Also was soll das gehabe???
Da können sie doch soviel mitlesen,wie sie wollen, darf doch jeder,der sich damit beschäftigt...
Nicht umsonst werden EMails im klartext übermittelt... |
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[re:1] |
von am 02.02.09 um 13:29 Uhr |
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@shoran: In dem Fall geht es aber um die offizielle Verwertbarkeit der Informationen. Wenn ich "heimlich" eine Mail lese, wird die Information über eine Morddrohung vor Gericht nicht anerkannt. Aus dem gleichen Grund darf der Internetverkehr in Unternehmen nicht mitgeloggt werden, es sei denn, es existiert eine entsprechende Betriebsvereinbarung über die private Nutzung von Kommunikationsmedien. |
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von am 02.02.09 um 13:25 Uhr |
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 | Passt doch gut zum Geschwafel über unsere "Westliche Demokratie", ist eben alles nur Propaganda und Lüge fürs Volk. Eine Regierung die sich auf eine Politische Erpressung einlässt zeigt eben auch sehr deutlich wer wirklich regiert, das Geld, die Konzerne. Daran kann man auch sehen was unsere jämmerliche EU Wert ist. Hauptsache die Politiker die in den Aufsichtsräten und auf Beraterposten sitzen werden weiter gut geschmiert. |
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[re:1] |
von am 02.02.09 um 14:42 Uhr |
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@brunner.a: Ich glaube da werden nur wenige geschmiert, die anderen Regierungsmitglieder sind auch nur Pisabürger/Bildleser, die lassen sich eben leicht erpressen oder durch den Kakao ziehen. Ich (als Diktator) würde es so lösen: Nokia soll gehen, aber gefälligst nackig. Ich bin sicher es findet sich jemand, dem man die Infrastuktur anvertrauen kann, um die Arbeitsplätze weiter zu erhalten. |
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von am 02.02.09 um 13:31 Uhr |
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 | wie wäre es, wenn nokia den mitarbeitern einfach verbietet emails zu schreiben? das muss doch wohl möglich sein oder? ist halt schade wenn ein land so sehr abhängig von einem konzern ist, dass es sich so unter druck setzen lassen kann... |
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von am 02.02.09 um 13:47 Uhr |
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 | Wir sollten alle Guy Fawkes Masken tragen und das EU Parlament sprengen! :) |
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[20] |
von am 02.02.09 um 13:58 Uhr |
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 | Wenn es einen konkreten Verdacht gibt, so sind die Strafverfolgungsbehörden bzw sogar Geheimdienste gern bereit die Ermittlungen aufzunehmen, da braucht es kein Spezialgesetz. |
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von am 02.02.09 um 15:17 Uhr |
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von am 02.02.09 um 15:57 Uhr |
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 | Faszinierend, wie hier die Emotionen hochkochen. Es geht um eine Firma, die Firmen-Emails überwacht. Was die Mitarbeiter während der Arbeitszeit bearbeiten, sind Firmen-Emails und somit hat jede Firma ganz selbstverständlich das Recht, diese zu archvieren, einzusehen oder was auch immer. In Deutschland kann es sogar ein Grund für eine Abmahnung sein, das Firmennetz für privates Surfen bzw. private Mail zu benutzen. Insofern ist das was Nokia da plant eigentlich gar nichts ungewöhnliches. |
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[re:1] |
von am 02.02.09 um 16:11 Uhr |
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@der_ingo: Oh, da solltest du vorsichtig mit deiner Aussage. Bist du da wirklich richtig informiert? Ich war nämlich auf einer Veranstaltung wo dieses Theman angeschnitten wurde. Wenn dein Chef es nicht ausdrücklich verbietet, dann darfst du erst einmal private Mails empfangen und auch surfen. Man kann dich nicht einfach Abmahnen. Und auch dein Chef darf deine Firmenmails nicht einfach so einsehen. Genausowenig wie dein Chef deinen Arbeitsplatz überwachen darf, bloß weil du in seiner Firma arbeitest. Bearbeitet von ox_eye am 02.02.09 um 16:15 Uhr |
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[re:2] |
von am 02.02.09 um 17:16 Uhr |
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@ox_eye: Punkt für dich! Das ganze heißt Datenschutz und Schutz der Privatssphäre. Ohne dein ausdrückliches Einverständnis oder entsprechende Vereinbarungen innerhalb des Unternehmens darf der Chef in Deutschland nix überwachen, mitloggen oder auswerten. In manchen Fällen stolpert somit das Schutzbedürfnis des Einzelen über seine eigenen Beine und Daten gelangen in Hände, in die sie nicht gehören. |
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von am 02.02.09 um 16:01 Uhr |
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 Ich kann ehrlich gesagt nicht glauben, daß jemand innerhalb des Nokia Netzwerkes Informationen weitergibt. Ich meine, wenn sie damit durchkommen, dann dürfen sie ja nur die Firmen E-Mail Adresse überwachen. Und wer gibt schon Informationen über die Firmenadresse weiter? Gott, wenn Nokia damit durch kommt, hoffentlich nehemn andere das nicht als Beispiel. Bearbeitet von ox_eye am 02.02.09 um 16:17 Uhr. |
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von am 02.02.09 um 16:23 Uhr |
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 | Ich frag mich wohin die gehen wollen, wenn das Gesetz nicht durchkommt. In der EU dürften sie nur schwer bleiben können. Und ob das in Amerika erlaubt ist weiß ich auch nicht genau. |
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von am 02.02.09 um 17:05 Uhr |
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 Lieber sich von dem Arbeitgeber kontrollieren lassen, als gar kein Job haben. Wer keine scheisse macht, hat auch nix zu befürchten. In diesem Fall kann ich NOKIA gut verstehen... durch den Verkauf von internen Geheimnissen an einen Konkurrenten, könnte der Firma viel Geld durch die Lappen gehen. Bearbeitet von PC-Hooligan am 02.02.09 um 17:08 Uhr. |
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[re:1] |
von am 02.02.09 um 18:32 Uhr |
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@PC-Hooligan: Dummschwätzer. Wenn ich Firmengeheimnisse verraten wollte, wäre ich gewiss nicht so dämlich das über das Firmennetz zu machen, sondern von zu Hause aus. Aber du bist vermutlich eh einer von der Sorte die sagt, dass wenn man nichts zu befürchten hat ... |
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von am 02.02.09 um 18:31 Uhr |
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 Wie war das mit den Terroristen, den Geiseln und dem Lösegeld? Ein Staat kann sich nicht erpressen lassen? Kommt offenbar nur auf das Druckmittel an. Jetzt weis ja Al Kaida, wo sie ansetzen müssen. Bearbeitet von Memfis am 02.02.09 um 18:34 Uhr. |
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[re:1] |
von am 02.02.09 um 18:34 Uhr |
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Nen Handyladen aufmachen? :o) Bearbeitet von tommy1977 am 02.02.09 um 18:39 Uhr |
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[re:2] |
von am 02.02.09 um 18:44 Uhr |
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@Memfis: Al Kaida droht bereits damit, seine Terroristen aus Europa abzuziehen, wenn Sprengstoffanschläge weiterhin verboten bleiben.^^ *Nicht ganz ernst gemeint* |
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von am 02.02.09 um 18:44 Uhr |
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 | Sorry, aber das ist jawohl absolut lächerlich! Als Staat sollte.. nein MUSS man hier umgehend den Konzern wegen Erpressung auf mehrere Milliarden verklagen und ohne mit der Wimper zu zucken das gesamte Unternehmen Enteignen. Es darf unter garkeinen Umständen sein, das eine Firma einen Staat erpresst und damit auch noch durchkommt. Hier darf der Staat keine Gnade kennen! |
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von am 02.02.09 um 20:10 Uhr |
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 | Das ist doch bloss ein Vorwand um alle Mitarbeiter permanent zu überwachen. Glauben die Hirnis im Ernst, jemand würde Geschäftsgeheimnisse unverschlüsselt über E-Mail verkaufen? Wennschon geschieht dies sowieso verschlüsselt oder aber halt: USB Stick rein, nach Hause und von zu Hause aus in aller Ruhe E-Mail versenden. Würde mich nicht erstaunen wenn die ihre Geschäftgeheimisse sogar selber verkauft hätten, nur um dieses Gesetz durchzubringen. |
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[re:1] |
von am 03.02.09 um 08:38 Uhr |
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@Bahi: Sooo einfach, wie du dir das vorstellst, geht es dann auch wieder nicht. Firmen wie Nokia werden ja wohl hoffentlich in ihren Gruppenrichtlinien den Zugriff auf Wechselmedien geregelt haben, um solche Aktionen zu verhindern. |
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