Obama: Google geht gegen "Googlebombing" vor

Internet & Webdienste Für eine kurze Zeit erhielt man nach Eingabe der Suchbegriffe "failure" und "cheerful achievement" bei Google als ersten Treffer die Biografie des neuen US-Präsidenten Barack Obama. Die Verantwortlichen leiteten jetzt Gegenmaßnahmen ein. So berichtet der Google-Entwickler Matt Cutts in einem Blog-Eintrag, dass ein Algorithmus angewendet wurde, der das so genannte "Googlebombing" aufgedeckt hat. Inzwischen zeigen die Ergebnislisten nach Eingabe der beiden Suchbegriffe hauptsächlich Diskussionen zum Thema "Googlebombing".

Auch George W. Bush hatte das Problem, dass seine Biografie nach Sucheingaben an erster Stelle aufgeführt wurde, wo er sie sich nicht gewünscht hätte. So fand man sie beispielsweise nach der Eingabe von "miserable failure" (erbärmlicher Versager). Das Phänomen entsteht durch das massenhafte Verlinken des Begriffes mit dem betreffenden Dokument.

Laut Cutts wird der Algorithmus zur Aufdeckung des Googlebombings nicht dauerhaft angewendet. Aufgrund des umfangreiches Indexes wäre dieser sehr aufwändig. Zudem tritt das Phänomen sehr selten auf. Deshalb wird der Code nur bei Bedarf angewendet, so wie im aktuellen Fall.
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