Der Handy-Hersteller Sony Ericsson plante bis vor Kurzem die Entwicklung eines Playstation Portable (PSP)-Mobiltelefons. Die Pläne mussten aber offenbar wegen Differenzen mit dem Mutterkonzern Sony aufgegeben werden.
Mit dem Gerät wollte das Unternehmen Kapital aus dem gewachsenen Interesse an der mobilen Nutzung von Spielen schlagen. Ende letzten Jahres wurde ein erstes Konzept für ein solches PSP-Handy bereits dem Aufsichtsrat Sonys vorgestellt, berichtete das britische Magazin 'Mobile Today' aus informierten Kreisen.
Eine dritte Säule sollte so nach den erfolgreich arbeitenden Cybershot- und Walkman-Handys aufgebaut werden. Die Differenzen zwischen Sony Ericsson und Sony führten allerdings dazu, dass Sony die Markenrechte der Playstation Portable nicht für das Joint Venture freigab. Im Dezember musste das Vorhaben deshalb bis auf weiteres zurückgestellt werden.
Bereits vor einiger Zeit gab es Gerüchte über eine angestrebte Trennung Sonys vom Joint Venture-Partner Ericsson und eine Weiterführung der Handy-Produktion unter Eigenregie. Auch hier soll der japanische Konzern betont haben, dass die Markenrechte der PSP nur zur Verfügung gestellt werden, wenn ein solches Handy allein von Sony entwickelt wird.


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