Symantec: Spam-Mails trotzen der Wirtschaftskrise

Spam & Phishing Für 2009 hat fast jeder gute Vorsätze – und ganz offensichtlich auch Spammer. Zwar konnte Symantec Ende 2008 nach dem Abschalten von McColo einen starken Rückgang der unerwünschten E-Mails beobachten.

Immerhin wurden mehr als die Hälfte des weltweiten Internet-Spams über diese Server verwaltet. Aber Symantecs January State of Spam Report (PDF) zeigt: Mit 80 Prozent im Vergleich zum Stand vor der McColo-Schließung hat der Spam-Anteil schon wieder fast das alte Niveau erreicht.


Auch die Welle an Neujahrsgrüßen wurde sofort für einen neuen Angriff auf die Onlinewelt genutzt. Ein Spammer hat beispielsweise unter dem Namen einer bekannten Bank Grußkarten verschickt. Die Empfänger werden darin aufgefordert, ihre persönlichen Daten anzugeben, um eine wichtige Warnung zum Thema Bankbetrug zu erhalten. Wer aber dieser Aufforderung folgt, wird selbst zum Betrugsopfer.

2009 wird voraussichtlich ein konjunkturell schwieriges Jahr und Spammer wissen diese Wirtschaftslage für sich zu nutzen. So fand Symantec zum Beispiel heraus, dass Spammer in den Betreffzeilen gezielt Nachrichten wie "Überstehen Sie die Rezension: Verdienen Sie pro Woche 500 Dollar und mehr" oder "Ich habe einen neuen Job für dich – 500+ pro Woche" platzieren, um die Leser zu dubiosen Angeboten zu locken.
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Mich erstaunt immer wieder, wie viele Leute anscheinend noch darauf hereinfallen. Wie oft ich allein im letzten Jahr im TV Warnungen und Berichte zu diesem und ähnlichen Themen gehört habe...Doch würde es sich nicht lohnen, gäbe es den ganzen Spam nicht :)
 
@Held213: Na wenn man schon ein Botnetz kontrolliert, dann kann man das auch arbeiten lassen.. Egal, wie viele Leute sich zum Potenzmittelkauf, zur Genitalverlängerung oder zur Zahlung von unbekannten Rechnungen entscheiden.
 
Solange die Spammer solche Betreffzeilen wählen solls mir egal sein. Wenn ich das lese drück ich direkt auf <Entf> ohne den Inhalt überhaput anzugucken, geschweige denn irgendwelche Aktionen daraufhin auszuführen.
 
@DennisMoore: desweiteren wird sie sofort entfernt, wenn der betreff englisch ist. Es sei denn, der absender ist mir bekannt. Auch werden mails generell mit unbekanntem Absender gelöscht. Aber glücklicherweise halten sich bei mir die spanmails sehr in grenzen. Kommt vielleicht 1 o. 2 am Tag durch.
 
Die Wirtschaftskriese wird ja für alles als Sündenbock genommen. Mal heißt es, Firma XYZ kann nicht, wegen der Kriese und hier "Spam-Mails trotzen der Wirtschaftskrise".


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