Seagate will angeblich bis zu 5.400 Stellen streichen

Wirtschaft & Firmen Nach sehr schlechten Absatzzahlen im vergangenen Monat plant der weltgrößte Festplatten-Hersteller Seagate anscheinend massive Stellenstreichungen. Bis zu zehn Prozent der Belegschaft könnten entlassen werden. Bereits Anfang Dezember hatte das Unternehmen als Reaktion auf die Wirtschaftskrise seine Prognose für das vierte Quartal 2008 deutlich gesenkt. War man zunächst von einem Umsatz in Höhe von 2,85 bis 3,05 Milliarden US-Dollar ausgegangen, hatte man Anfang Dezember nur noch mit rund 2,3 bis 2,6 Milliarden US-Dollar gerechnet.

Wie es nun jedoch heißt, wird man auch diese Marke nicht erreichen, sondern unter 2,3 Milliarden US-Dollar Umsatz bleiben. Um auch künftig wettbewerbsfähig zu bleiben, kündigte das Unternehmen nun eine Umstrukturierung an. Kostensenkungen will man dabei auch durch Entlassungen erreichen.

Wie Brian Dexheimer, Leiter der Consumer Products-Sparte bei Seagate erklärte, könnten im Rahmen einer Umstrukturierung auch Fertigungsstellen geschlossen werden. Insgesamt seien rund 5.400 Arbeitsplätze bedroht, heißt es. Eine offizielle Ankündigung soll laut dem britischen Portal 'The Register' Ende des Monats erfolgen.
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