EU: Durchsuchungen bei mehreren Chip-Herstellern

Recht, Politik & EU Wie erst jetzt bekannt wurde führten Ermittler der EU-Kommission Ende Oktober des letzten Jahres Hausdurchsuchungen bei mehreren Unternehmen durch, die Chips für Smartcards produzieren. Mindestens vier Hersteller waren betroffen. STMicroelectronics, Infineon Technologies, NXP und Renesas Technology haben bereits bestätigt, unerwartet Besuch bekommen zu haben. Die Unternehmen betonten, dass sie in vollem Umfang mit den Ermittlern kooperieren.

Die EU-Kommission selbst nannte keine Namen von Firmen, teilte aber gestern mit, dass Durchsuchungen durchgeführt wurden. "Die Kommission hat Grund zu der Annahme, dass die Unternehmen gegen mit Preisabsprachen, Zuwendungen gegenüber Kunden und den Austausch wichtiger Geschäftsdaten gegen das EU-Wettbewerbsrecht verstoßen haben", hieß es in einer Stellungnahme.

Konkrete Ergebnisse lägen bisher aber noch nicht vor. Die Durchsuchungen seien vielmehr ein erster Schritt bei der Einleitung der Ermittlungen gewesen. Wettbewerbsverfahren dieser Art können sich über Jahre hinziehen und zu Geldstrafen führen, die bis zu zehn Prozent des Umsatzes ausmachen.
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