Lenovo entlässt weltweit 11 Prozent der Belegschaft

Wirtschaft & Firmen Der chinesische Computer-Hersteller Lenovo hat vor Kurzem bekannt gegeben, weltweit etwa 11 Prozent der gesamten Belegschaft entlassen zu wollen. Damit möchte man sich anscheinend auf schwere Krisenzeiten vorbereiten.

Wie der taiwanische Branchendienst 'DigiTimes' meldet, sollen die rund 2.500 Mitarbeiter - darunter auch Manager und Führungskräfte - noch im ersten Quartal 2009 entlassen werden. Bis zum Jahr 2010 erhofft sich das Unternehmen durch weitergehende Maßnahmen Einsparungen in Höhe von 300 Millionen US-Dollar (221 Millionen Euro).


Weiter heißt es, dass auch die Prämien für Spitzenmanager im Zuge der Sparmaßnahmen gekürzt werden sollen - im Schnitt um 30 bis 50 Prozent. "Die Maßnahmen, die wir heute ergreifen, sind nicht einfach", erklärte Lenovo-Präsident William Amelio. Dennoch seien sie notwendig, um das Bestehen des Unternehmens auch weiterhin zu garantieren.

Erst im November schockte der weltweit viertgrößte PC-Hersteller die Anleger und Analysten mit einem Gewinneinbruch von 78 Prozent (wir berichteten). "Auch wenn die Integration mit dem PC-Geschäft von IBM ein Erfolg war, hat das Ergebnis im letzten Quartal unsere Erwartungen nicht erfüllt", kommentierte Vorstandschef Yang Yuanqing.
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300 Mio. geteilt durch 2500 = guter Verdienst (Fäkalien = löschen)
 
@Elvenking: die 300 Millionen US-Dollar beziehen sich auch nicht nur auf Entlassungen, sondern auf "weitergehende Maßnahmen" - 120 000 Dollar/ 88 400 Euro Durchschnittsgehalt wären schon etwas viel ,)
 
@Elvenking: das sind ja dollar.. also 221mio durch 2500.. ergibt 120000euro durchschnittlich.. ja nicht schlecht.. da hast du schon recht..
 
@jaja_klar: Der Verdienst der Manager wird wohl deutlich höher liegen, und der Verdienst der normalen Arbeiter deutlich tiefer.
 
@Elvenking: Du weist in welche Bereiche sich Lohnkosten +Lohnnebenkosten eines Unternehmens teilen?


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