 Mit einem erheblichen Kostensenkungsprogramm will der Softwaregigant Microsoft der auch 2009 andauernden Wirtschaftskrise entgegenwirken. Stellenstreichungen will das Unternehmen dabei größtenteils vermeiden.
Wie der Wirtschaftssender ' CNBC' meldet, könnte das Sparprogramm noch in diesem Monat gestartet werden. Das Ziel von Microsoft ist es, den für das laufende Jahr erwarteten Umsatzeinbruch abzuschwächen. Stellenstreichungen sollen dem Bericht nach dadurch realisiert werden, dass zeitlich befristete Verträge nicht verlängert werden.
Einen massiven Stellenabbau, wie zuletzt berichtet wurde, wird es jedoch nicht geben. Von einer Microsoft-internen Quelle hat CNBC erfahren, dass die zuletzt aufgekommenen Gerüchte, wonach Microsoft 15.000 Mitarbeiter oder 17 Prozent der gesamten Belegschaft entlassen würde, "in grober Weise übertrieben" sind.
Einer der Bereiche, in dem Microsoft bereits mit Einsparungen begonnen hat, ist die Browser-Sparte. Dort haben dem Bericht nach bereits im vergangenen Monat rund 180 Leiharbeiter ihre Kündigung erhalten. Im Rahmen des Kostensenkungsprogramms wird Microsoft vermutlich Reisebeschränkungen, sowie einen Einstellungsstopp verhängen.
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