 Der Chiphersteller Freescale hat einen neuen Prozessor vorgestellt, der in Netbooks zum Einsatz kommen soll. Der Chip soll dabei die Konstruktion von Geräten ermöglichen, die rund 200 Dollar kosten.
Die kleinen Notebooks würden damit noch einmal deutlich billiger werden. Aktuell liegen die Preise von Systemen mit Intels Atom-Prozessor bei 300 bis 400 Dollar. Die jetzt bereits große Zahl an Käufern könnte so noch einmal deutlich wachsen.
Der Prozessor der i.MX-Serie basiert auf einer ARM-Architektur. Ein Referenzdesign, das der Hersteller in Zusammenarbeit mit der Asus-Tochter Pegatron entwickelte, wird mit Ubuntu-Linux betrieben. Windows lässt sich auf entsprechenden Netbooks nicht einsetzen.
Das Referenzsystem wurde mit einer CPU mit 1 Gigahertz Taktfrequenz ausgestattet. Man integrierte außerdem verschiedene Stromspartechnologien, wie einen separaten Chip für das Power-Management und den SGTL5000-Audiocodec, der ebenfalls sehr sparsam laufen soll. Bis zu acht Stunden Betrieb seien so mit einer Akkuladung möglich, hieß es.
Die Serienproduktion des neuen Prozessors i.MX51 soll im zweiten Quartal 2009 aufgenommen werden. Der Chip kann so in Netbooks zum Einsatz kommen, die pünktlich zum kommenden Weihnachtsgeschäft in den Regalen liegen.
WinFuture Preisvergleich: Netbooks
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