Facebook geht gegen Konkurrenten Power.com vor

Social Media Das soziale Netzwerk Facebook hat eine Klage gegen seinen Konkurrenten Power.com eingereicht. In dem Angebot aus Brasilien sieht man eigenen Angaben zufolge eine Urheber- und Markenrechtsverletzung.

Die Betreiber von Power.com bezeichnen ihre Webseite als eine Art 'Meebo' für soziale Netzwerke. Anstatt eines Zugriffspunkts auf verschiedene Instant-Messaging-Programme bietet Power.com jedoch den Zugriff auf die gängigen Social-Networking-Plattformen wie Facebook, MySpace, Orkut und Hi5.


Dabei müssen die Nutzer nicht mehr jede Plattform einzeln ansurfen, sondern haben über eine Webseite Zugriff auf alle Portale und können darüber mit ihren Freunden chatten und sich über die Aktivitäten ihrer Bekannten auf dem Laufenden halten. Bei Facebook lehnt man dies jedoch auch aus Sicherheitsgründen ab.

Wie die 'New York Times' meldet, stört man sich bei Facebook daran, dass das Passwort der Nutzer auf fremden Seiten eingegeben wird. Daher habe man die Betreiber von Power.com unter anderem dazu aufgefordert, den Zugang ausschließlich über "Facebook Connect" zu ermöglichen.
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Kann ich verstehen von Facebook, wenn sie sowas zulassen, können sie für Passwortdiebstähle, die darüber stattfinden haftbar gemacht werden, da der Nutzer davon ausging, dass es sich er sei...
 
@DasFragezeichen: So einen Muell habe ich ja lange nicht mehr gelesen :) Bankseiten werden auch fuer Phishing haftbar gemacht, weil die User dachten sie seien sicher, wenn sie PIN/TAN eingeben? Das ist reine Kulanz.
 
@nemesis1337: Mach mal das 1337 aus deinem Namen weg, scheinst dich ja super auszukennen. Kulanz? Eine Bank hat zu haften, sofern z.B. ein Viren- bzw. Phishingschutz installiert ist. Wurde im Juni durch das AG Wiesloch bestätigt :). http://tinyurl.com/7vswc2
 
@nemesis1337: Der Phishing-Vergleich is nicht wirklich gut, finde ich. Bei Power.com geb ich ja wissentlich die Zugangsdaten ein, beim Phishing "versehentlich".
 
Mich wundert ehrlich gesagt, wieso man bei Facebook sowas nicht schon technisch unterbindet. Die Datenbanken werden sicher nicht direkt angesprochen, aber Bots/Skripte kann man ja aufspüren und dann gezielt aussperren.


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