Wikipedia: Spendenziel ist bereits vorzeitig erreicht

Social Media Die Online-Enzyklopädie Wikipedia hat das Ziel für ihre alljährliche Spendensammlung bereits vorzeitig klar erreicht. Besonders die Weihnachtsfeiertage bescherten dem Projekt große Zuwendungen.

Bis zum 15. Januar wollten die Betreiber 6 Millionen Dollar sammeln. Bereits jetzt zeigt das Spendenbarometer über 6,17 Millionen Dollar an. Darin zeigt sich deutlich, dass die Wikipedia bei den Internet-Nutzern äußerst beliebt ist und sie gern bereit sind, ein solches Projekt auch freiwillig finanziell zu unterstützen.


Bis zum 24. Dezember lag der Spendenstand in der im November gestarteten Kampagne erst bei 3,8 Millionen Dollar. Binnen einer Woche kamen dann 2,3 Millionen hinzu, so dass die 6-Millionen-Dollar-Marke bereits zum Jahreswechsel überschritten wurde.

Die Wikimedia-Foundation, von der die Wikipedia betrieben wird, schuf mit der Offenlegung ihres neuen Jahresbudgets auch Transparenz. Spender sollen so sehen können, was mit ihrem Geld geschieht. Der größte Posten in dem Etat ist mit geplanten rund 2,7 Millionen Dollar der "Technology"-Bereich, in den die Kosten für Hardware, den Internetverkehr und die Löhne für technisches Personal einfließen.

1,6 Millionen Dollar werden für die Verwaltung benötig. Dazu gehören Ausgaben für Angestellte der Stiftung, die sich um Buchhaltung und das Personalmanagement sowie die Geschäftsentwicklung kümmern. Auch die Honorare für das Team, das beispielsweise die Spendenkampagne selbst betreut, werden hieraus bestritten.

Fast 600.000 Dollar sind für den Bereich "Programs" eingeplant, zu dem unter anderem die Durchführung der Wikipedia Academies und anderer Nutzertreffen gehören. Weitere 472.000 Dollar werden für die Leitung der Stiftung und deren Reisekosten sowie das jährliche Treffen der gesamten Belegschaft benötigt. Hinzu kommen 375.000 Dollar für die Rechtsabteilung sowie einige kleinere Etatposten.
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Respekt und finde ich echt nice, dass die das schon so offen legen. So schafft man wahres Vertrauen!
 
@DasFragezeichen: Bei einer Stiftung stimme ich dir völlig zu. Leider denken aber zuviele User im Netz: Hey wenn das Wikipedia macht dann sollten das auch alle privatwirtschaftlichen Firmen machen (z.B. Gamesindustrie). Das geht aber den Kunden nun mal nix an was eine Firma mit dem eingenommenen Geld macht.
 
@PowerPyx: Das denken eher wenige Leute...die Leute denken, dass Projekte, die auf öffentlichen Spenden basieren, sowas offenlegen sollen. Ob Firmen sowas offenlegen, geht die Kunden nichts an. Ausnahme ist halt der Ölpreis und die Versorgungskosten :D. Aber die Spieleindustrie braucht doch nich offenzulegen, wen interessiert das?
 
@DasFragezeichen: Naja es wird ja immer gerne damit in den Herstellerforen argumentiert __ im Stile von "Ich will wissen warum ich 50 Euro bezahle, was macht ihr mit der Kohle denn, ausser nen Bughaufen abzuliefern". Ansonsten, wie ich geschrieben habe: Bei einer STIFTUNG stimme ich dir zu. :) Schöne Grüße Pyx
 
@PowerPyx: (1) Die 50€, die wir für die Spiele bezahlen sind ja auch keine Spenden, sondern Vergütungen. Wenn ich etwas spende, will ich auch wissen, wofür mein Geld eingesetzt wird. Wenn ich jedoch ein Spiel kaufe, weiß ich in etwa schon vorher was ich kriege, z.B. durch Tests. (2) Frage ich mich bei manchen Spielen wirklich, wo das Produktions-Geld geblieben ist. Siehe (als Beispiel) Sacred 1 & 2 mit ihren ganzen Bugs (bei Sacred 2 hatte ich mit dem 2.12.0.0-Patch immer noch fehlende Texturen).


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