USA: Gratis-Internet wohl doch ohne Porno-Filter

Internet & Webdienste Der geplante drahtlose Gratis-Zugang zum Internet in den USA wird voraussichtlich doch nicht mit Filtern versehen. Dafür will sich der noch amtierende Chef der Telekommunikationsbehörde FCC einsetzen.

Bereits seit einiger Zeit gibt es Pläne, einen Teil des noch zu vergebenden Funkspektrums einem Anbieter zuzuteilen, der einen kostenlosen Zugang zum Internet anbieten will. Das soll vor allem sozial schwachen Schichten die Möglichkeit der Web-Nutzung erleichtern.


Aus konservativen Kreisen wurde dies jedoch mit der Forderung nach dem Einsatz von Filter-Systemen verbunden. Die Blockade von pornografischen Angeboten und anderen jugendgefährdenden Inhalten sollen für ein "familienfreundliches Netz" sorgen.

Dies wurde von verschiedenen anderen Kräften kritisiert. "Eine Reihe von Verfechtern eines öffentlichen Internetzugangs wollen das Projekt unterstützen, sie zeigten sich aber besorgt über die geplanten Filter", sagte FCC-Chef Kevin Martin nun gegenüber dem Magazin 'Ars Technica'.

Eine entsprechende Änderung der bisherigen Planungen wolle er deshalb unterstützen. Will er einen entsprechenden Antrag noch in seiner Position durchbringen, muss er diesen aber bereits auf der nächsten Sitzung seiner Behörde zur Abstimmung bringen.

Noch im Januar wird Barack Obama den Posten des US-Präsidenten übernehmen. Damit wird voraussichtlich auch Martin abgelöst, der von der Bush-Regierung als Chef der FCC eingesetzt wurde.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Ich frage mich nur wie so etwas finanziert wird. Ich fänd es auch gut wenn so etwas vom Staat auf kommt. Kostenloses Internet für alle von Steuern finanziert. Dafür aber z.B. Bandbreiten beschränkt so das es keine Konkurenz für die Internetanbieter darstellt. so hätte man immer eine Möglichkeit mal E-Mails zu checken oder ähnliches.
 
@Eistee: das stimmt, wenn ich überlege wie viel Geld ich monatlich an meinen Provider bezahle frage ich mich wie das nur durch Werbung wieder reingebracht werden könnte. Über Steuern wärer zwar eine möglichkeit aber ob das wirklich notwendig ist weiß ich nicht, es gibt ja immer noch Internet-Cafés um mal seine Mails zu schicken. Also wenn dann erwarte ich schon eine ordentliche Bandbreite ich denke steuern sollte man für wichtigeres als für internet ausgeben, internet kann man auch anderes günstig haben, dann surft man halt über analog oder sowas.
 
@Eistee: oder öffentliche Verkehrsmittel von allen per Steuern finanziert, so kann man immer mal eine Tour durch Deutschland machen. Oder Snackautomaten von allen anderen finanziert, so kann man immer mal nen Riegel reinstecken.
 
@black_night: Und analog soll günstiger sein? ch glaube, da ist die reine Grundgebühr schon höher als die reine Flatrate mancher Anbieter.
 
@Eistee: genau , meinen nächsten PUFF besuch möchte ich auch durch steuern finanziert haben.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News rund ums Web