HP: Einsatzbeschränkungen für Atom-CPU sollen weg

Notebook Der Computer-Hersteller Hewlett Packard fordert von Intel die Aufhebung der derzeit noch bestehenden Nutzungsbeschränkungen für die preiswerten Atom-Prozessoren, berichtet die 'DigiTimes'. Aktuell dürfen diese nur in Notebooks mit einer maximalen Bildschirmgröße von 10,2 Zoll verbaut werden. Intel will damit verhindern, dass der Absatz seiner teureren CPUs für mobile Rechner beeinträchtigt wird. Im Billig-Bereich handelt es sich dabei um mobile Versionen der Celeron- und Pentium-Reihen.

Hewlett Packard will den Atom allerdings auch in Subnotebooks einsetzen, die größer als 10,2 Zoll sind. So ist beispielsweise bereits ein 11,6-Zoll-System geplant, dass im zweiten Quartal 2009 auf den Markt kommen soll. Ein 13,3-Zoll-Modell soll im Juni folgen.

Derzeit finden Verhandlungen zwischen Intel und Hewlett Packard statt, die möglicherweise zu einer Aufhebung der Einsatzbeschränkungen führen. Mit ersten Ergebnissen wird Ende Januar gerechnet. Da Hewlett Packard einer der größten Intel-Kunden ist, kann durchaus mit einem Erfolg der Bemühungen des Konzerns gerechnet werden.
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