 Das größte deutsche Social Network StudiVZ kommt nicht zur Ruhe. Dem Mutterkonzern Holtzbrinck droht nun eine Klage der ehemaligen Eigner Ehssan Dariani und Dario Suter.
Diese bemängeln, dass der Verlagskonzern das Unternehmen gezielt so führte, dass die vereinbarten Erfolgsprämien nicht gezahlt werden müssen, berichtete die ' Financial Times Deutschland' unter Berufung auf informierte Kreise. Der Streit soll vor einem Schiedsgericht verhandelt werden.
Holtzbrink hatte das Social Network Anfang 2007 für 85 Millionen Euro von den früheren Besitzern gekauft. Bei der Transaktion soll - wie bei solchen fällen üblich - die Zahlung zusätzlicher Prämien vereinbart worden sein, wenn beim Wachstum der Seite bestimmte Ziele in einem klar umrissenen Zeitraum erreicht werden.
Dem Vernehmen nach werfen die Ex-Besitzer Holtzbrink nun vor, im Anschluss gezielt falsche Prioritäten gesetzt zu haben. Der Konzern habe das Wachstum der Nutzerzahlen vor die Umsatzentwicklung gestellt. Dadurch wurden bestimmte Ziele bei den Einnahmen nicht erreicht - zum Schaden der Kläger.
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