Siemens-Ausstieg bei FSC nach "Ja" der EU perfekt

Wirtschaft & Firmen Die vollständige Übertragung von Fujitsu Siemens Computers (FSC) an den japanischen Elektronikkonzern kann stattfinden. Die EU-Kommission stimmte der Transaktion gestern in Brüssel zu. Siemens war bisher zu 50 Prozent an dem Joint Venture beteiligt. Die Anteile werden jetzt komplett an den bisherigen Partner veräußert. Bereits Anfang November hatten sich die beiden Unternehmen auf einen Kaufpreis von 450 Millionen Euro verständigt.

Die beiden Unternehmen legten ihre Computer-Sparten in der EMEA-Region im Jahr 1999 zusammen. In zwei deutschen Niederlassungen, Augsburg und Sömmerda, produziert man Desktop-PCs und Server. Displays und Notebooks werden hingegen in China gefertigt.

Im Zuge der Änderung der Eigentümerverhältnisse hatte Fujitsu bereits im November 700 Entlassungen angekündigt. Unklar ist allerdings bisher, ob dies auch die deutschen Werke betrifft, in denen noch Arbeitsplatzgarantien bis 2010 beziehungsweise 2012 bestehen.
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