U-Bahn-Hacker: Verkehrsbehörde zieht Klage zurück

Hacker In einer Auseinandersetzung zwischen drei Studenten, die das Bezahlsystem der U-Bahn von Boston geknackt haben, und der Verkehrsbehörde gibt es nun eine Einigung.

Die drei erklärten sich bereit, mit der Verkehrsgesellschaft zusammenzuarbeiten, um die Sicherheit des Systems zu erhöhen. Im Gegenzug wird eine Klage gegen Studenten zurückgezogen, teilte die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) mit, die in dem Fall vermittelte.


Die Massachusetts Bay Transportation Authority (MBTA) hatte im August Klage gegen die Hacker eingereicht. Diese wurden damit gezwungen, einen Vortrag auf dem Hacker-Kongress Defcon abzusagen, in dem sie ihre Erfahrungen im Umgang mit dem Bezahlsystem präsentieren wollten.

Die Studenten hatten von Anfang an betont, dass sie in ihrem Vortrag keine konkreten Methoden zeigen wollten, wie sie das System knackten. Lediglich theoretische Probleme in der Architektur sollten diskutiert werden. Trotzdem bestand die Behörde darauf, dass der Vortrag untersagt wird.

Die MBTA befürchtete, dass zahlreiche weitere Kunden die Informationen nutzen können, um die Guthabenkarten der Verkehrsgesellschaft aufzuladen und den öffentlichen Nahverkehr kostenlos zu nutzen. Allerdings erwies sich die Klage im Nachhinein ohnehin als Fehlschlag. Bereits bevor die Behörde juristisch gegen die Hacker vorging, wurden die Unterlagen des Vortrages als Bestandteil der Konferenzunterlagen an die Teilnehmer ausgegeben und im Internet bereitgestellt.
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Typisch Regierung! Immer Fehlentscheidungen Treffen (Siehe Schäuble als Beispiel)
 
@Vista NT: Zumindest haben sie ihre Fehler eingesehen und wollen nun das System sicherer gestalten. Das sollte eigentlich der einzige Weg sein, wenn man freundlicherweise auf Lecks aufmerksam gemacht wird.
 
EDIT: Ich habs nur einmal abgeschickt... @USA: eher in der Datenbank von WinFuture ,)
 
@Vista NT: Fehlentscheidungen liegen im Auge des Betrachters.


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