Microsoft warnt vor Sicherheitslücke im SQL Server

Sicherheitslücken Der Software-Konzern Microsoft hat erneut vor einer Sicherheitslücke gewarnt. Diesmal ist die SQL Server 2000 und 2005 betroffen, die oft im Hintergrund von Webseiten zum Einsatz kommen.

Im Internet kursiert bereits der Code eines Exploits, mit dem Angreifer fremden Code in ein System einschleusen können. Dafür muss allerdings entweder ein Weg gefunden werden, sich auf dem jeweiligen Server einzuloggen oder einen SQL-Injection-Angriff zu starten. Konkrete Attacken gab es nach bisherigen Erkenntnissen aber noch nicht.


Auch Nutzer von Desktop-Systemen, auf denen der SQL Server in Verbindung mit Anwendungen läuft, können von dem Problem betroffen sein. Angreifer könnten diesen Schadcode zukommen lassen, der als harmloses Programm getarnt ist.

Der Fehler liegt in der Prozedur "sp_replwritetovarbin", die bei der Replikation von Transaktionen genutzt wird. Den ersten Hinweis auf das Problem veröffentlichte das SEC Consult Vulnerability Lab am 9. Dezember. Dieses hatte Microsoft nach eigenen Angaben bereits im April über die Sicherheitslücke informiert.

Der Fehler wird voraussichtlich mit den ersten Patches im neuen Jahr behoben, die am 13. Januar erscheinen. Bis dahin sollten Administratoren Acht geben und ihre SQL Server vor Angriffen von außen absichern.

Weitere Informationen: Microsoft Security Advisory (961040)
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"is dahin sollten Administratoren Acht geben und ihre SQL Server vor Angriffen von außen absichern" ... Das ist auch ohne bekannte Sicherheitslücken immer ein guter Ratschlag.
 
na dann schauen wir mal bis es da ein Update für gibt.Es gibt immer noch Menschen die nichts anderes zu tun haben Sicherheitslücken zu suchen und andere zu schädigen.Finde es echt traurig das es letztendlich immer die Nutzter sind die dann den schwartzen Peter haben.Aber Microsoft sollte aber auch mal ein wenig besser seine Hausaufgaben machen.
 
@n.i.p.: Der SQL Server ist eins der wenigen MS-Produkte die über die Lebenszeit relativ wenig Fixes benötigen, mal von Servicepacks abgesehen.
 
@DennisMoore: dennoch haben es doch wíeder einige geschafft eine Schwachstelle zu finden.Aber es wird auch nie ein sicheres System geben denn die das Programmieren sind ja auch nur Menschen und denen kann und darf auch mal ein Fehler unterlaufen
 
@n.i.p.: "Microsoft sollte besser seine Hausaufgaben machen"... so so - und du bist dann der Lehrer ?


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