Mozilla-Chef: Chrome belastet Beziehung zu Google

Browser Seit der Veröffentlichung von Googles Browser Chrome sind die Beziehungen zwischen dem Suchmaschinenbetreiber und dem Open Source-Projekt Mozilla, bei dem der Firefox entwickelt wird, nicht mehr wie zuvor. "Wir haben eine gute und sinnvolle Partnerschaft. Aber ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass die Lage inzwischen nicht komplizierter ist, als sie sein müsste", sagte Mozilla-Chef John Lilly gegenüber dem US-Magazin 'ComputerWorld'.

Für die Nutzer sei es allerdings eine gute Zeit. "Es gibt viel mehr clevere Leute, die an Browsern arbeiten als lange Zeit", sagte Lilly weiter. Es erfülle ihn aber mit Sorge, wenn beispielsweise Dean Hachamovitch, Leiter der Internet Explorer-Entwicklung bei Microsoft die Steigerung der Performance bei der JavaScript-Verarbeitung als weniger wichtigen Punkt ansehe.

Sowohl Mozilla als auch Google haben zuletzt intensiv an den JavaScript-Engines in ihren Browsern gearbeitet. Auch von Microsoft gab es Aussagen, dass die Endfassung des Internet Explorer 8 hier mehr Leistung bringen wird, als die letzte Beta, aber auf ein Rennen um die höchste Geschwindigkeit will man sich laut Hachamovitch nicht einlassen.

"HTML und JavaScript sind die Sprachen des Webs", hielt Lilly dem entgegen. Für das gesamte Online-Umfeld sei es nicht gesund, wenn der Internet Explorer gerade bei der JavaScript-Performance hinter Mozilla und Google zurückfalle. Immerhin beträgt der Marktanteil des Microsoft-Browsers noch immer fast 70 Prozent. "Entwickler werden es sich dann zweimal überlegen, ob sie versuchen, die Grenzen von JavaScript weiter herauszuschieben", so Lilly.
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