Apple: Patentklage wegen abgeworbener Mitarbeiter

Recht, Politik & EU Der Computer-Hersteller Apple soll das Wissen von ehemaligen Mitarbeitern von EZ4Media genutzt haben, um sein Produkt AppleTV zu entwickeln. Dadurch sei es zu Patentverletzungen gekommen. Das behauptet das Unternehmen in einer Klageschrift, berichtet das US-Fachmagazin 'InformationWeek'. "Jeder dieser Mitarbeiter hatte Zugang zu geheimen und proprietären Informationen und verließ das Unternehmen in einem Zeitraum von 30 Tagen, um bei Apple anzuheuern", erklärte der Hersteller von Settop-Boxen weiter.

Dies spielte sich im zweiten Quartal 2005 ab. Im September 2006 wurde schließlich AppleTV eingeführt. Die Firma fordert nun Schadensersatz für die entgangenen Lizenzeinnahmen sowie ein Verbot für Apple, die fraglichen Technologien weiterhin zu verwenden, solange keine entsprechende Erlaubnis vorliegt.

Ob die Anschuldigungen so der Wahrheit entsprechen, wird wohl erst das abschließende Urteil zeigen. Wie das Magazin weiter berichtet, konnte man zumindest einen der Ex-Beschäftigten befragen. Nick Kalayjian, der heute bei Tesla Motors arbeitet, gab an, dass er überhaupt nichts mit der AppleTV-Entwicklung zu tun hatte.
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