WestLB: Daten versehentlich an Fremde verschickt

Datenschutz Bei der Westdeutschen Landesbank (WestLB) kam es durch die Unachtsamkeit einer Mitarbeiterin zu einer Datenpanne. Diese sandte Kundendaten aus Versehen an einen Außenstehenden.

Die Ursache des Vorfalles liegt allerdings in einem Verstoß der Beschäftigten gegen die internen Datenschutzrichtlinien begründet, berichtete der 'Westdeutsche Rundfunk'. Die Frau wollte sich demnach eine Datei per E-Mail nach Hause schicken, um dort ihre Arbeit fortzusetzen.


Durch einen Buchstabendreher in der E-Mail-Adresse landeten die Informationen aber bei einem anderen Internet-Nutzer. Bei diesem wurde die Datei, die Adressen, Telefonnummern und Ansprechpartner wichtiger Firmenkunden, aber keine Kontodaten, enthielt, unter Beisein eines Datenschutzbeauftragten gelöscht.

Der Empfänger hatte sich selbst bei der WestLB gemeldet und von dem Vorfall berichtet, nachdem er die Datei in seinem E-Mail-Postfach gefunden hatte. Die Bank prüft den Angaben zufolge, juristisch gegen die Mitarbeiterin vorzugehen.
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"Daten versehentlich an Fremde verschickt".... irgendwie passiert mit Daten in letzter Zeit sehr viel "versehentlich"..... wohl genauso versehentlich wie ich ungebetenen Gästen die Tür vor der Nase zu schlage.... (was kann ich dafür wenn ich ausrutsche O:-) )
 
@Stefan_der_held: Ich denke nicht das dies erst in letzter Zeit passiert. Eher wird es wohl so sein das einige Menschen die damit zu tun haben sich an die Presse wenden.
 
@Stefan_der_held: nö, passiert nicht häufer als früher. Das Medieninteresse ist bloß ungleich größer und somit kommt sowas öfter ans Licht
 
@Stefan_der_held: Wie kommts, ist die GEZ wieder unterwegs?^^
 
@Stefan_der_held: Ich denke, das man regeln kann, welche Daten von welcher Person an welche eMail-Adresse gesendet werden können. Alles eine Frage des Berechtigungs-Managements. Und hier war es ja offensichtlich keine böse Absicht z.B. zwecks Datenverkaufs sondern eigentlich ein "gutgemeinter" Zweck. Vielleicht ist die Sicherheitsfrage auch eine Frage der (zu hohen) Belastung der Mitarbeiter, daß diese zu solchen Arbeitsweisen greifen bzw. hierzu schon fast gezwungen sind. Auch da sollte Sicherheitsmanagement ansetzen und nicht nur zur Verurteilung (arbeitsrechtlich wie strafrechtlich) führen. Und der / die normale Bankmitarbeiterin hat aber auch garnichts mit Managergehältern, Abfindungen, Bankenkrisen usw. zu tun. Das sind genauso arme Schw.... äh Ferkel wie Du und ich. Und an Ihnen werden Fehler des Arbeitssystems abgestraft und nicht bei jenen, die diese erlassen und zu verantworten haben. Wie immer und überall im Leben.


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