Frankreich: iPhone nicht mehr exklusiv bei Orange

Handys & Smartphones Das iPhone darf in Frankreich künftig nicht mehr exklusiv vom Mobilfunkanbieter Orange verkauft werden. Die französische Kartellbehörde hat dem Tochterunternehmen der France Télécom gestern den Exklusivverkauf verboten. Wie das 'Handelsblatt' berichtet, hatte die Kartellbehörde nach der Klage des drittgrößten französischen Mobilfunkers Bouygues Télécom eine sehr schnelle Entscheidung gefällt. Damit sollte sichergestellt werden, dass noch im laufenden Weihnachtsgeschäft auch andere Mobilfunker das Mobiltelefon von Apple anbieten dürfen.

"Die Exklusivität von Orange für das iPhone stellt einen neuen Faktor der Rigidität in einem Markt dar, der bereits jetzt unter mangelnder Konkurrenz leidet", heißt es von der Kartellbehörde. Der Exklusivvertrag zwischen Apple und Orange gilt bereits seit November 2007 und war ursprünglich auf fünf Jahre ausgelegt.

Während in Deutschland entsprechende Exklusivverträge derzeit noch gang und gäbe sind, beispielsweise das iPhone bei T-Mobile und das Blackberry Storm bei Vodafone, rechnet man in Frankreich nun damit, dass auch andere Mobilfunkanbieter künftig auf Exklusivverträge mit Handyherstellern verzichten müssen.
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