Microsoft & Primax beenden Streit um Maus-Scrollrad

Peripherie & Multimedia Microsoft und der Peripheriegerätehersteller Primax haben ihren Rechtsstreit wegen der Verwendung patentierter Technologien beigelegt. Microsoft hatte Primax unter anderem wegen der Verwendung des so genannten "Tilt Wheel" angegriffen. Der Softwarekonzern und der taiwanische Hardwareproduzent haben sich nach eigenen Angaben auf eine Lizenzvereinbarung geeinigt, wollten aber keine weiteren Informationen zu möglichen Details preisgeben. Microsoft hatte im Sommer 2008 bei der US-Handelsaufsicht Beschwerde eingelegt, um ein Importverbot zu erwirken.

In dem Streit der beiden Unternehmen ging es um die von Microsoft entwickelte Technologie "U2", mit der sich Mäuse sowohl an PS/2-, als auch USB-Ports anschließen lassen, wobei automatisch erkannt wird, welcher Anschluss verwendet wird.

Außerdem warf Microsoft Primax vor, das bei den Mäusen aus Redmond übliche "Tilt Wheel", eine Art Vier-Wege-Scrollrad, kopiert zu haben. Dieses spezielle Scrollrad ermöglicht nicht nur das vertikale Scrolling, sondern auch eine waagerechte Scroll-Bewegung.

Microsoft begrüßte die Einigung mit Primax, weil man, so Horacio Gutierrez, Anwalt des Unternehmens, keinen Wert auf Patentstreitigkeiten legt. Man habe die Beschwerde aber dennoch einlegen müssen, da es viele Firmen gibt, welche das Konzept des "Tilt Wheels" ordnungsgemäß lizenziert haben.
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren11
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 18:30 Uhr Sony 5.1-Kanal Soundbar mit 600W Ausgangsleistung, NFC
Sony 5.1-Kanal Soundbar mit 600W Ausgangsleistung, NFC
Original Amazon-Preis
205,25
Im Preisvergleich ab
205,24
Blitzangebot-Preis
179,00
Ersparnis zu Amazon 13% oder 26,25

Microsofts Aktienkurs in Euro

Microsofts Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

Tipp einsenden