 Die internationale Expansion des deutschen Social Networks StudiVZ ist offenbar gescheitert. In E-Mails an die Nutzer wurde nun die Schließung der jeweiligen Portale angekündigt.
Wie das Magazin ' Onlinekosten.de' berichtete, sind die Ableger in Spanien, Italien, Frankreich und Polen betroffen. Die Nutzer wurden aufgefordert, sich unter MeinVZ.net neu zu registrieren und die Inhalte ihrer Profile zu übernehmen. Automatisch ist dies offenbar nicht möglich.
Unter MeinVZ.net startete die Tochter des Holzbrinck-Verlages auch eine englischsprachige Version seines Social Networks für alle Nutzer, die nicht zur Schule gehen oder studieren. "So schön unsere einzelnen Sprachen auch sind – unsere gemeinsame Sprache ist Englisch", versucht man den Anwendern den Umzug schmackhaft zu machen.
Gegenüber 'Onlinekosten.de' begründete ein Sprecher des Unternehmens den Schritt damit, dass man sich in erster Linie auf den deutschsprachigen Markt konzentrieren wolle. Hier soll die Marktführerschaft weiter ausgebaut werden, hieß es.
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