AMD: Nächste Entlassungswelle steht offenbar bevor

Wirtschaft & Firmen Bei AMD steht offenbar eine weitere Entlassungswelle bevor. Diese wird voraussichtlich im Januar beginnen und rund 10 Prozent der aktuellen Belegschaft den Job kosten.

Das berichtet das taiwanische Magazin 'DigiTimes' unter Berufung auf Informationen aus Branchenkreisen. Derzeit sind bei dem Chiphersteller rund 15.000 Menschen angestellt. 1.500 von ihnen würden also wohl ihren Arbeitsplatz verlieren.


Von den Kündigungen soll vor allem die Produktion betroffen sein. Damit soll das Management bereits auf den zu erwartenden Rückgang der Verkaufszahlen im Zuge der Wirtschaftskrise reagieren, hieß es. Das Unternehmen wollte die Angaben nicht kommentieren.

AMD hatte bereits im April 10 Prozent seiner damals 16.500-köpfigen Belegschaft entlassen. Weitere 500 Kündigungen erfolgten im November. Der Hersteller hatte bereits vor einem Umsatzrückgang um voraussichtlich bis zu 25 Prozent gewarnt, nachdem die Nachfrage in allen Bereichen sinkt.
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Ich glaub, ich möchte es einfach nicht verstehen. Anscheinend haben die großen Unternehmen nur darauf gewartet, endlich einen Grund zu haben, damit viele Leute wieder arbeitslos werden können. Da bietet sich natürlich eine mediengepuschte Wirtschaftskrise definitiv an...
 
@JacKs0n: Mediengepusht? Gehts dir noch ganz gut? Schau einfach über deinen Tellerrand.
 
@JacKs0n: Die ganze Sache mit der Wirtschaftskrise ist ein Teufelskreis. Leute werden entlassen oder Löhne werden gesenkt, ergo kaufen die Leute weniger, was dann wieder zu neuen Entlassungen bzw. lohnsenkungen führt. Die ganze Sache wurde von Anfang an falsch angegangen. Jetzt fragt mich aber nicht wie ich es anders gemacht hätte, da ich mich leider nicht mit dem Geschäft im Ausland auskenne und desshalb auch nix dazu sagen kann. Das ist ledeglich meine Meinung.
 
@JacKs0n: Du weist schon das AMD immernoch in den roten Zahlen steht? Das hat hier nichts mit nem großen unternehmen zu tun das sich "noch mehr" (wie denn auch bei bei den verlusten) bereichern will.
 
@Gnahhh: Die Preise werden allerdings auch fallen. Einige Firmen gehen unter, andere nicht, aber irgendwann wird wieder ein stabiles Niveau erreicht, bevor es wieder aufwärts geht. Eine Wirtschaftskrise ist (sofern die Politik nicht großen Mist baut) idR kein Teufelskreis, sondern bloß ein vorübergehendes Tief.


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