Toshiba drosselt Produktion von Flash-Chips deutlich

Speicher Der japanische Elektronikkonzern Toshiba reagiert auf die aktuelle Entwicklung der Nachfrage nach NAND-Flash-Chips und fährt die Produktionsmengen im Januar deutlich zurück. Die Produktionslinien im japanischen Yokkaichi werden den Ausstoß um 30 Prozent senken, teilte das Unternehmen mit. Die Verarbeitung von 200-Millimeter-Wafern wird demnach von Silvester bis zum 3. Januar gestoppt. Die 300-Millimeter-Anlagen will man sogar bis zum 12. Januar komplett abschalten.

In den letzten Jahren war der Bedarf an Flash-Speichern geradezu explodiert. Die Hersteller stockten ihre Fertigungsanlagen entsprechend auf. Aktuell hat sich das Nachfragewachstum aber drastisch verlangsamt. Das liegt allerdings nicht ausschließlich an der vielbeschworenen Wirtschaftskrise.

Auf dem Markt ist auch eine gewisse Sättigung eingetreten. Bei Privatkunden besteht in Sachen USB-Sticks und Media Playern offenbar kein unendlicher Bedarf an Speicherplatz. Für einen Wachstumsschub sollen nun SSDs sorgen. Allerdings müssen sich diese gegen die bei gleichem Speicherplatz wesentlich billigeren Festplatten durchsetzen, was aktuell nur in einigen Nischen gelingt.
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