Investoren fordern: Yahoo soll die Suche verkaufen

Wirtschaft & Firmen Die Investoren des Web-Portals Yahoo drängen den Vorstand dazu, das Suchmaschinengeschäft an Microsoft zu verkaufen. Laut einem Bericht des 'Wall Street Journals' handelt es sich dabei um den Hedge-Fonds Ivory Investment Management. Aus einem Brief an den Yahoo-Vorstand geht hervor, dass ein Verkauf der Suche an Microsoft mehr als doppelt so viel einbringen könnte wie der aktuelle Aktienkurs des gesamten Unternehmens. Der Plan von Ivory, der derzeit rund 1,5 Prozent der Yahoo-Wertpapiere hält, sieht vor, dass Yahoo die Suche den Redmondern überlässt.

Im Gegenzug dürfen 80 Prozent der Einnahmen, die durch die eigenen Seiten generiert werden, einbehalten werden. Ivory rechnet vor, dass dadurch der Gewinn pro Jahr um 500 Millionen US-Dollar steigen wird. Wie der Yahoo-Vorstand über diesen Plan denkt, ist bisland nicht bekannt.

Gleichzeitig werden in diesen Tagen die Kündigungsschreiben an 1520 Yahoo-Mitarbeiter verschickt. Der ausscheidene Yahoo-Chef Jerry Yang veröffentlichte seine E-Mail in einem Unternehmens-Blog. Darin heißt es, dass es nie einfach ist, sich von Kollegen und Freunden zu trennen. Dennoch sind die Entlassungen unumgänglich, um das Unternehmen weiterhin vital zu erhalten.
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