Intel klagt gegen Strafe wegen Monopolmissbrauch

Wirtschaft & Firmen Intel geht mit rechtlichen Schritten gegen die Wettbewerbsbehörden von Südkorea vor. Das Unternehmen will so eine Strafe wegen angeblich illegaler Geschäftspraktiken anfechten, meldet das 'Wall Street Journal'. Der Chiphersteller hat vor dem Obersten Gericht in Seoul eine förmliche Beschwerde gegen die Entscheidung der südkoreanischen Wettbewerbshüter eingereicht. Ziel ist es, die Strafe in Höhe von umgerechnet rund 14 Millionen Euro abzuwehren. Intel wurde verurteilt, weil man Kunden Rabatte gewährt hatte, um sie vom Kauf von Prozessoren des Konkurrenten AMD abzuhalten.

Die südkoreanischen Wettbewerbsbehörden hatten zuvor zwei Jahre lang ermittelt und im Juni 2007 entschieden, dass Intel mit seinem Geschäftsgebaren gegen die Gesetze des Landes verstoßen hat. AMD behauptet seit Jahren, dass Intel illegale Rabatte einräumt, um so seine marktbeherrschende Stellung zu festigen und zu verteidigen.

Intel behauptet seinerseits weiterhin, dass die Rabatte keineswegs rechtswidrig sind. Stattdessen soll es sich um ein ordnungsgemäßes System zur Einräumung von Mengenrabatten bei Abnahme von CPUs in großen Stückzahlen handeln. Die Klage gegen das Urteil soll nun belegen helfen, dass sich Intel stets korrekt verhalten hat.

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