Wikipedia-Gründer: Internet kontra Frontalunterricht

Personen aus der Wirtschaft Jimmy Wales, Mitbegründer der Wikipedia, geht davon aus, dass das High Tech und Internet unsere Art zu lernen grundlegend verändern werden. Das sagte er gegenüber der 'Zeit'.

"Wie wir in Zukunft lernen werden, eröffnet ein riesiges Feld für Neurologen, Psychologen, Webdesigner und Computerspielhersteller", so Wales. Insbesondere das klassische Modell des Frontalunterrichts werde dieser Entwicklung zum Opfer fallen.


"Sie (die Kinder) werden die Welt zunehmend selbst entdecken und dabei ihren eigenen Interessen folgen", sagte er weiter und untermauerte dies am Beispiel seiner siebenjährige Tochter Kira, die zuhause unterrichtet wird. "Kira liest im Moment alles über Genetik, was sie im Netz finden kann. Sie träumt davon, neue Tiere zu erschaffen. Und mit Flash-Programmen erfindet sie ihre eigenen Computerspiele", erklärte Wales.

Es sei an der Zeit, grundsätzlich zu fragen, wer überhaupt darüber entscheidet, was wir zu lernen haben. "Niemand wird kommen und uns den Weg zeigen oder uns retten, das können nur wir selbst. Wir müssen nur die Angst davor verlieren", so Wales weiter.
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Die Tocher hat wohl zuviel Spore gespielt :o Ne, aber mal Scherz beiseite: Neue Tiere erschaffen? Soweit sind wir glaub ich noch lange nicht, oder?
 
@Epyon83: türlich siehe http://www.vienna-webdesign.at/photoshop-tiere.php
 
@Epyon83: Es ist doch gut, wenn man Träume hat, egal ob wir schon so weit sind oder nicht. Daraus hat sich historisch gesehen unsere heutige Zivilisation heraus entwickelt. Ich sehe da schon lange einen Fehler im Schulsystem. Die Leidenschaften, der Entdeckungsgeist und die Kreativität, bzw. Leidenschaft etwas zu entwickeln der Kinder werden nicht angesprochen. So entwickelt sich auch keine Begeisterung für den Stoff. Freiheiten zur Entfaltung des Individuums gibt es auch nicht.
 
@ChristianCRT: Kommt ja darauf an, welches Schulsystem. In Deutschland gibt es in jedem Bundesland ein anderes, was auch in 2 bis 3 Gruppen unterteilt ist (Gymnasium, Real/Sekundar- und Hauptschule). Dazu kommt, dass viele Lehrkräfte ungeeignet sind, mit den Kindern richtig umzugehen. Es fehlt der bezug zur privatperson Kind. Wenn ein Schüler ein Problem hat, wird es meißt fallen gelassen. Der Lehrer nimmt sich keine Zeit für seinen Beruf, er müsste auch in seiner Freizeit Lehrer sein, wie es viele Altlehrer in den neuen Bundesländern noch machen. Das Schulsystem an sich (nicht der Inhalt) ist schlecht, das sieht man an Vergleiche. Finnland, dass das selbe System (nicht Inhalt) der DDR hat ist führend in Europa. Das sollte einen zu denken geben, ob wirklich alles schlecht war. Naja, aber auch Inhaltlich sehe ich Probleme, zB in Geschichte lernen die Schüler nichtmehr nach der Zeitachse, sondern querbeet durch die Geschichte. Hebräer, dann Römer, kurz in den ersten WK und dann zu den Juden, bevor es zum 2. WK geht.... Unsinnig ein solches System in dem Unterrichtsfach. Das war nur ein Beispiel von vielen.
 
@ChristianCRT: wenn du nur das ekelhafte wort "deutschland" in den mund nimmst, kommt mir die galle dabei hoch...sehe immerzu verblödete "leitkulturen" und "merkel-gesichter" vor mir...schlimmer als jeder horrorfilm :)


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