Nokia verkauft Bochumer Gelände: 1000 neue Stellen

Wirtschaft & Firmen Nachdem der finnische Handyhersteller Nokia in diesem Jahr sein Werk mit 2300 Beschäftigten in Bochum geschlossen hat, wurde jetzt ein Käufer für das Gelände gefunden. Dabei handelt es sich um einen Essener Immobilienentwickler. Das Unternehmen will dort einen Gewerbepark schaffen, in dem 1000 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen sollen. Vor allem ehemalige Nokia-Mitarbeiter sollen eine Chance erhalten. Laut Informationen der Nachrichtenagentur dpa nimmt Nokia durch den Verkauf 20 Millionen Euro ein, die in das Programm "Wachstum für Bochum" investiert werden sollen.

Das 60 Millionen Euro umfassende Programm wurde von der Landesregierung, der Stadt Bochum sowie Nokia ins Leben gerufen. Im Gegenzug für das Engagement der Finnen fordert das Land nun nicht mehr die gezahlten Subventionen zurück, die sich ebenfalls auf 60 Millionen Euro beliefen.

Die entstehenden Stellen richten sich vor allem an die weniger hoch qualifizierten Mitarbeiter des Bochumer Nokia-Werks. Die Ingenieure hatten nach der Schließung vor einem halben Jahr bereits neue Jobs in Aussicht und sind größtenteils untergekommen. 240 Mitarbeiter durften ihren Job behalten, da sie Handylösungen für Autos entwickelten. Diesen Geschäftszweig hatte Nokia verkaufen können.
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