Auslagerung: AMD gibt mehr Anteile an Investor ab
Im Oktober hat der Chiphersteller AMD die Aufspaltung des Unternehmens in zwei Sparten, nämlich Entwicklung und Fertigung, verkündet. Nun teilte der Konzern mit, dass man weitere Anteile am Vertragsfertiger abgeben wird.
Wie ein Sprecher erklärte, wird der arabische Finanzinvestor Advanced Technology Investment (ATIC) statt der vorgesehenen 55,6 Prozent am neugegründeten Unternehmen namens Foundry Company nun 65,8 Prozent daran erhalten. Der Anteil von AMD sinkt damit von 44,4 auf 34,2 Prozent.
Als Grund für die veränderten Konditionen zur Auslagerung nannte der Sprecher die aktuelle Wirtschaftslage. Wie es heißt, ist auch eine Zahlung von ATIC an AMD in Höhe von 314 Millionen US-Dollar (244 Millionen Euro) nicht mehr festgeschrieben. Bei den Stimmrechten für die Foundry Company soll sich allerdings nichts ändern.
"Alle weiteren Bedingungen der im Oktober getroffenen Vereinbarung bleiben unverändert", führte der AMD-Sprecher aus. Damit wird ATIC 2,1 Milliarden US-Dollar (1,63 Milliarden Euro) für den Anteil von nun 65,8 Prozent an der Foundry Company bezahlen.
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