Erneut Millionen Kontodaten auf dem Schwarzmarkt

Datenschutz Erneut wurde auf dem Schwarzmarkt eine umfassende Sammlung von Kontodaten entdeckt. Dem Magazin 'WirtschaftsWoche' wurden insgesamt 21 Millionen Datensätze angeboten.

Laut einem Muster, dass ein Redakteur erhielt, sind in dem Archiv Namen, Geburtsdaten, Bankverbindungen und zum Teil auch Informationen über die Vermögenslage verzeichnet. 12 Millionen Euro soll das gesamte Paket den Angaben zufolge auf dem Schwarzmarkt kosten.


Die Daten würden es ermöglichen, im großen Stil über gefälschte Einzugsermächtigungen Gelder abzubuchen. Bei solchen Taten werden zumeist kleinere Beträge abgehoben, um so wenig wie möglich aufzufallen. Durch die Masse kommen allerdings trotzdem stattliche Beträge zusammen.

Das Magazin hat die Daten nach eigenen Angaben der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft übergeben. Diese soll nun ermitteln, woher die Informationen stammen und wie sie in Umlauf geraten konnten. Erste Spuren sollen zu einer Reihe kleinerer Call Center führen, die im Auftrag größerer Firmen Kundendienst-Aufgaben übernahmen.
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So wie viele Kunden und auch Firmen mit Ihren Daten umgehen nicht wirklich verwunderlich. Schließlich haben ja auch schon eigene Russische "Ebay" Portale aufgemacht, bei denen alle möglichen Datensätze ersteigert werden können.
 
21 Millionen Kunden á 1 Euro Abbuchung - Ein stattliches Sümmchen. Demnächst muss man nicht nur emailadressen wechseln, um keinen Spam mehr zu bekommen, sondern auch noch alle halbe Jahre ein neues Konto eröffnen, damit das dann erstmal auf keiner Liste ist. Ich seh es schon kommen: Unwort des Jahres 2011: "Spam- Abbuchung"
 
@lumpi2k: Ich fände es besser, wenn das fragwürdige Konzept der Abbuchungen etwas mehr kontrollieren würde. Ich lasse etwas von Deinem Konto abbuchen und wenn Du das nicht zurück gehen lässt, bleibt es meins. Unabhängig davon, ob Du irgendwann, irgendwas mal unterschrieben hast oder nicht. Ich fände eine Filter gut, den man als Kunde auch selbst einstellen könnte. "Absender von Einzügen mit der BLZ 123* dürfen, der Rest nicht". Über Onlinebanking sehr leicht administrierbar, wäre natürlich der Aufwand für die Banken höher, wenn die Rentner kommen und das neue NKL-Abo einrichten lassen möchten.
 
@lumpi2k: Wort des Jahres 2011: "Bewußtseinswandel" - hoffe ich zumindest
 
@Executter: ansich sinnvoll ein kontroll system einzubauen ... wenn bei den daten auch die login daten dabei sind wärs halt wieder ned grad sinnvoll im adminbereich :)


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