Fraunhofer: Laserdrucker ungefährlicher als gedacht?

Forschung & Wissenschaft Laserdrucker sind offenbar weit weniger gefährlich, als bisher angenommen. Das Ergab eine Prüfung früherer Studien durch das Fraunhofer Wilhelm Klauditz Institute. 2007 hatte die australische Queensland University of Technology mitgeteilt, dass das Einatmen des Toner-Staubes mit dem von Zigarettenrauch zu vergleichen ist - mit den gleichen Folgen bis hin zu einem erhöhten Krebsrisiko. Dafür habe man keine Belege finden können, hieß es nun von Seiten Fraunhofers.

Untersucht wurden die Stoffe, die ein Laserdrucker emittiert. Diese seien längst nicht so gefährlich, wie in der früheren Untersuchung angenommen, so die Forscher. Zu den Ausdünstungen während des Fixierprozesses gehören unter anderem Paraffine und Siliziumöle.

Die gleichen Stoffe werden auch von verschiedenen Haushaltsgeräten abgegeben, die mit hohen Temperaturen arbeiten, darunter Toaster und Elektroherde. Flüchtige organische Substanzen seien in Haushalten ohnehin etwa zehnmal höher konzentriert als an der frischen Luft.
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