Berlusconi fordert globale Regulierung des Internets

Internet & Webdienste Im Juni 2009 wird auf der italienischen Insel Magdalena der nächste G8-Gipfel stattfinden. Auf dem Tagesplan wird dann auch eine Forderung von Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi stehen, der eine globale Regulierung des Internets will. Wie es heißt, habe Berlusconi bislang keine konkreten Vorschläge gemacht - der italienischen Zeitung Corriere della Sera sagte er jedoch, dass er Italien als Vorreiter bei der Regulierung des Internets sieht. Ein Vorschlag zur Regulierung des Internets kommt vom italienischen Innenminister Roberto Maroni.

Nach einem Bericht der Presseagentur APA möchte er jedem Internet-Nutzer eine feste Erkennungsnummer zuweisen lassen, welche diesen dann im Netz identifizierbar macht. Dass der Vorschlag von Berlusconi bei den weiteren Teilnehmern des G8-Gipfels auf Zustimmung stoßen wird, gilt jedoch als unwahrscheinlich.

Kritik kommt vor allem von EU-Medienkommissarin Viviane Reding. Diese erklärte bereits während einer Veranstaltung im Oktober, dass sie gegen eine Regulierung des Internets ist. Die "Freiheit des Internets" dürfe nicht den immer neuen Regeln zur Sicherheit zum Opfer fallen, so Reding.
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