Yahoo-Investor lehnt Verkauf an Ex-AOL-Chef ab

Wirtschaft & Firmen Erst am gestrigen Mittwoch haben wir darüber berichtet, dass der ehemalige AOL-Chef Jonathan Miller derzeit auf der Suche nach Investoren für den Kauf von Yahoo ist. Großinvestor Carl Icahn lehnt einen Verkauf an Miller jedoch strikt ab. In einem Interview mit dem Nachrichtensender CNBC erklärt Icahn, dass er gegen einen Verkauf von Yahoo an Miller sei, da er das Angebot von 28 bis 30 Milliarden US-Dollar, oder 20 bis 22 US-Dollar pro Aktie für zu niedrig hält. Der Kaufpreis entspreche nicht dem Wert des Unternehmens, so Icahn.

Tatsächlich liegt das Angebot jedoch deutlich über dem Aktienkurs von Yahoo. Gestern schloss die Aktie des Internet-Dienstleisters bei 11,50 US-Dollar. Für den Großinvestor kommt eigenen Angaben zufolge auch ein Teilverkauf an Miller nicht in Frage. "Ich glaube nicht, dass es gute Gründe für einen Teilverkauf gibt, zumindest nicht aus der Sicht eines Großaktionärs", erklärte er.

Icahn, der sich schon seit Monaten für einen Einstieg von Microsoft bei Yahoo stark macht hofft auch weiter darauf, dass der Softwareriese zumindest ein Suchabkommen mit Yahoo abschließt. Ob es dazu jedoch kommen wird, ist fraglich, schließlich erklärte Microsoft-Chef Ballmer, dass man kein Interesse mehr an Yahoo habe.
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