Sparprogramm: Ungewisse Zukunft für Alice DSL

Wirtschaft & Firmen Seit geraumer Zeit versucht die Telecom Italia den angehäuften Schuldenberg abzubauen. Heute wurde ein neuer Geschäftsplan vorgestellt, der den Verkauf des Großteils des Auslandsgeschäfts beinhaltet. Damit stellt das Unternehmen auch die deutsche Breitbandtochter Hansenet mit der Marke Alice zum Verkauf. "Wir haben gesagt, dass wir uns auf die Märkte Italien und Brasilien konzentrieren wollen. Das heißt, dass alles andere verkauft werden kann", sagte Konzernchef Franco Bernabè am Mittwoch bei einer Investorenkonferenz in London, berichtet die Financial Times Deutschland.

Bisher hatte Bernabè immer wieder beteuert, dass er sich nicht von Hansenet trennen will. Eine erste Strategie, um den Konzern aus der Krise zu führen, wurde bereits Anfang des Jahres von Investoren und Analysten als unzureichend kritisiert. Als potentielle Käufer für Hansenet hatten sich in der Vergangenheit United Internet und Versatel ins Gespräch gebracht.

Im dritten Quartal verzeichnete Hansenet stagnierende Umsätze, jedoch konnte die Rentabilität gesteigert werden. Die Telecom Italia dagegen sitzt auf einem rund 37 Milliarden Euro großen Schuldenberg, der nun durch geschickte Verkäufe abgebaut werden soll. So sollen in den nächsten drei Jahren Geschäftsanteile im Wert von drei Milliarden Euro verkauft werden.

Derzeit beschäftigt der Konzern 80.000 Mitarbeiter. Bereits im Vorfeld wurde der Wegfall von 5000 Stellen angekündigt. Heute wurde nun mitgeteilt, dass 4000 weitere Stellen abgebaut werden. Bis Ende 2010 fallen somit weltweit 9000 Arbeitsplätze weg.
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