Google Chrome erhält bald Schnittstelle für Plugins

Browser Googles Browser Chrome soll zukünftig mit Erweiterungen ausgestattet werden können. Ähnlich wie beim Firefox wird demnächst eine Schnittstelle für Add-ons zur Verfügung stehen. Das geht aus einer Mitteilung auf der Webseite des Entwickler-Teams hervor. "Chrome kann nicht die Bedürfnisse aller Nutzer erfüllen", heißt es dort. "Webbrowser werden in einer Vielzahl von Umgebungen und für verschiedenste Aufgaben eingesetzt. Die persönlichen Ansprüche variieren von einem zum anderen."

Chrome solle deshalb als schlanke Basis-Plattform halten bleiben, das stehe im Konflikt zu einem Ansatz, möglichst viele Features bereitzustellen, die viele Nutzer gar nicht benötigen. Eine Schnittstelle für Plugins sei deshalb die bessere Wahl.

Das Chrome-Team will Erweiterungen externer Programmierer möglichst zentral anbieten. Updates einzelner sollen außerdem möglichst im Hintergrund installiert werden, ohne dass sich der Nutzer darum selbst kümmern muss. Die Entwickler wollen außerdem eine Blacklist führen, in der mangelhafte Plugins verzeichnet sind, die den Betrieb des Browsers beeinträchtigen. Deren Ausführung soll so direkt unterbunden werden können.
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