 Seit Jahren präsentiert sich die freie Office-Software OpenOffice mit der gleichen Benutzeroberfläche. Zwar gab es bereits neue Icons und andere Detailverbesserungen, doch der Grundaufbau blieb unverändert.
Doch das wollen die Entwickler in der Zukunft ändern. Das neu gegründete "Project Renaissance" hat sich vorgenommen, eine neue Benutzeroberfläche zu entwickeln. Dazu will man zuerst untersuchen, was die Anwender an den aktuellen Menüs stört und welche Änderungen vorgenommen werden müssen, um die Probleme zu beseitigen.
Frank Loehmann, Leiter des "OpenOffice.org User Experience Project", schreibt in seinem Blog, dass die Arbeiten gerade erst begonnen haben. Man stellte bereits fest, dass sich die Anwender über das veraltete GUI beschweren, das viele Funktionen in überladenen Werkzeugleisten versteckt. Weitere Probleme will man mit Hilfe von Befragungen aufspüren.
Das Project Renaissance wird sich dann um die Gestaltung der neuen Oberfläche kümmern. Die Entwickler schließen nicht aus, dass man dazu auf ein anderes Toolkit setzen wird. Die eigentlichen Entwickler von OpenOffice sollen anschließend ein Framework erstellen, das den Anforderungen des Projekts entspricht. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Wann mit den ersten Ergebnissen zu rechnen ist, lässt sich noch nicht abschätzen.
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