Mumbai: Terror mit Google Earth und GPS koordiniert

Internet & Webdienste Bei den terroristischen Angriffen in Mumbai in der letzten Woche bedienten sich die Täter moderner Technologien, darunter auch digitaler Karten von Google Maps. In Verbindung mit Satelliten-Telefonen und GPS konnten sie so äußerst planmäßig und koordiniert vorgehen. Das ergaben die Ermittlungen der Polizei und das Verhör eines verhafteten Terroristen. Die Täter waren demnach sehr gut für solche Aktionen ausgebildet.

Damit scheint sich die Kritik des früheren indischen Präsidenten Abdul Kalam an Diensten wie Google Earth zu bestätigen. Dieser hatte bereits im Jahr 2005 davor gewarnt, dass die leichte Verfügbarkeit sehr genauer Geodaten von Terroristen missbraucht werden könnte.

Ähnliche Stimmen gab es auch von verschiedenen anderen offiziellen Stellen. Neben Indien beklagten auch Länder wie China und die USA, dass die Satellitenfotos detaillierte Einblicke in sicherheitsrelevante Einrichtungen und Militärbasen ermöglichen.

Google weist Vorwürfe, mit seinem Angebot solche Angriffe wie in Mumbai indirekt zu unterstützen, aber weit von sich. Vergleichbare Daten seien bei verschiedenen öffentlichen und kommerziellen Anbietern ebenso problemlos zu beschaffen. Andererseits hätten in der Vergangenheit auch schon mehrfach Hilfskräfte auf Google Earth zurückgegriffen, um schnell an wichtige Informationen zu kommen.
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