Spam-Aufkommen steigt nach 2 Wochen Ruhe wieder

Spam & Phishing Nachdem das Spam-Aufkommen durch die Schließung des Providers McColo vor zwei Wochen auf einen Schlag deutlich abnahm (wir berichteten), ist nun wieder ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Über McColo sollen Schätzungen zufolge bis zu 75 Prozent des angefallenen Spams verursacht worden sein. Nach der Abschaltung am 11 November fiel die Menge an unerwünschter Werbung um bis zu 80 Prozent und verblieb einige Zeit auf diesem recht niedrigen Niveau.


Wie der Anti-Spam-Dienstleister MessageLabs nun mitteilte, ist das Aufkommen seit dem letzten Sonntag wieder um 37 Prozent gestiegen. Die Spammer haben nun offenbar wieder neue Wege eingerichtet, wie die Botnetze aus zahlreichen PCs mit Instruktionen zum Versand von Werbemails versorgt werden können.

Die Rechner McColos dienten Spammern vor allem als Kontroll-Server, von denen aus zahlreiche mit Malware infizierte PCs privater Nutzer zu Botnetzen zusammengeschlossen wurden. Mit der Stilllegung des Providers erhielten diese keine neuen Aufgaben mehr und stellten ihre Tätigkeit weitgehend ein.

Unbekannt ist bisher, wohin die Spammer ausgewichen sind. "Jetzt besteht das Problem, dass es deutlich einfacher war, gegen einen Provider in den USA vorzugehen, als gegen einen, der beispielsweise in Estland angesiedelt ist", sagte Matt Sergeant, Senior Antispam Technologist bei MessageLabs.
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