 Der japanische Elektronikkonzern hat einen Vorschlag für die Standardisierung von 3D-Inhalten, die auf Blu-ray-Disks gespeichert werden, an die Blu-ray Disc Association (BDA) gesandt.
Dabei kommt die typische Stereo-Bildtechnik zum Einsatz. Je ein hochauflösendes Bild mit 1.920 x 1.080 Pixeln für das linke und rechte Auge werden parallel gespeichert. Die Übertragung an Endgeräte erfolgt über HDMI, für das bereits 3D-Spezifikationen vorliegen.
Noch in diesem Jahr sollen sich die Mitglieder der BDA mit dem Papier beschäftigen. Nach Abschluss des Standardisierungsprozesses könnte es dann im Jahr 2010 die ersten Endgeräte geben, die räumlich wirkende Videoinhalte wiedergeben können.
Positive Signale für diese Entwicklung kamen bereits aus Hollywood. Dort erhofft man sich neue Vermarktungspotenziale für entsprechend ausgestattete Filmveröffentlichungen. Bei DVDs warenentsprechende Versuche gescheitert, weil kein industrieweiter Standard vorhanden war und Vorstöße einzelner Firmen meist in Patentauseinandersetzungen endeten.
Das soll bei Blu-ray nun anders werden. Panasonic konzentrierte sich bei der Entwicklung vollständig auf die Übernahme und Weiterentwicklung bereits verfügbarer Technologien. Das soll rechtliche Sicherheit bieten und zu einer schnelleren Akzeptanz bei den beteiligten Herstellern führen.
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