 Der Software-Konzern Microsoft wird über längere Zeit nicht mehr so viele neue Beschäftigte einstellen, wie bisher. Das sagte Konzernchef Steve Ballmer auf einer Aktionärskonferenz.
Das geringere Wachstum der Belegschaft setze sich in diesem Geschäftsjahr und voraussichtlich auch im nächsten fort, so Ballmer. Der genannte Zeitraum erstreckt sich nach Kalenderrechnung bis zum Sommer 2010. Einen generellen Einstellungsstopp werde es aber nicht geben.
Allerdings sollen einige Abteilungen aber keinen Ausbau ihrer Beschäftigtenzahlen bewilligt bekommen. Um welche Sparten es sich dabei handelt, erläuterte Ballmer nicht im Detail.
Ziel sei es laut Ballmer, die aktuelle Krise besser zu überstehen als einige Wettbewerber. "Unsere große Finanzkraft erlaubt es uns, unsere Konkurrenzfähigkeit durch Investitionen in Forschung und Entwicklung zu stärken", fuhr der Microsoft-Chef fort. Allerdings müssten die Ausgaben auch mit Bedacht getätigt werden.
Er warnte allerdings davor, zu glauben, die Krise ginge ohne Spuren an dem Konzern vorüber. "Unsere Industrie und unser Unternehmen sind dagegen nicht immun. Wir prüfen in jedem Teilbereich, wie sich Kosten reduzieren lassen", so Ballmer.
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